Delmenhorst - Samstagabend hatte Pascal Kozuch aus Delmenhorst seinen großen Auftritt. Der 22-Jährige tanzt „Popping“ und sorgt damit nicht nur für gute Stimmung beim Publikum. Popping ist ein spezieller Tanzstil bei dem die Bewegungen mechanisch oder roboterähnlich wirken. Etwa 3,85 Millionen Zuschauer verfolgten die Auftaktshow zur elften Staffel vom „Supertalent“ auf dem Fernsehsender RTL.
Die Juroren Bruce Darnell und Dieter Bohlen können sich das ein oder ander Wortspiel nicht verkneifen, während Nazan Eckes, drittes Mitglied der Jury, die Witze mit einem Lachen quittiert. So wollte Bohlen beispielsweise wissen, was der Tänzer fürs Poppen bekomme.
Lachanfall in der Jury
„Ich habe die letzte Zeit hauptsächlich vom Tanzen gelebt“, ringt Kozuch um etwas Ernsthaftigkeit und erzählt vor seiner Darbietung, wie er sich durch Auftritte bei Wettbewerben einen Namen gemacht habe. Doch auch das hilft nicht: Juror Bruce Darnell bekommt einen Lachanfall und amüsiert sich fortwährend über die „Popping“-Witze von Bohlen.
Als Kozuch dann mit seinem eigentlich Auftritt beginnt, hat er schon nach wenigen Bewegungen das Publikum auf seiner Seite. Jubelnd feuern sie ihn an und klatschen mit. Darnell kann trotzdem nicht aufhören zu kichern.
Als dann auch noch Publikumsjurorin Monika mit in Kozuchs Auftritt eingebunden wird, hält es einen Teil des Publikums nicht mehr auf den Sitzen. Und auch die Jury ist überzeugt: drei Mal grün lautet das Ergebnis nach der Darbietung für den Tänzer aus Delmenhorst.
„Eine tolle Choreografie“, lobt Bohlen. Auch Darnell hat sich wieder eingekriegt: „Das war echt super, toll gemacht“, lautet das Urteil des US-amerikanischen Choreografen, der den Tänzer, der sich eine „Stern-Medaille“ verdient hat, verabschiedet.
Zukunft bleibt ungewiss
Auch wenn Kozuch mit seinem Auftritt überzeugen konnte, ist es nicht sicher, ob er einen weiteren Auftritt im Fernsehen absolvieren wird. Denn welches der mit einer Stern-Medaille ausgezeichneten Talente einen der 17 begehrten Plätze im Halbfinale der Show erhält, entscheiden letztendlich die Juroren Bohlen, Darnell und Eckes unter sich.
Erst im Finale am 16. Dezember ist es dann das Publikum, das entscheiden darf, welcher der verbleibenden zwölf Künstler „Supertalent 2017“ wird und einen Gewinn von 100 000 Euro erhält.
