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NWZonline.de Region Delmenhorst

Awo will die Schwellenangst abbauen

30.10.2017

Delmenhorst Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) plant in den Räumen der ehemaligen Fröbelschule den Aufbau eines Integrationszentrums. Das berichtete die Diplom-Pädagogin Saskia Kamp, die bei der Awo als Koordinatorin für die Flüchtlingsbetreuung arbeitet, jetzt vor dem Ausschuss für Familie, Senioren und Soziales. Das Integrationszentrum soll mit Geldern aus dem von der Landesregierung beschlossenen Integrationsfonds aufgebaut werden, in dessen Rahmen dieses und kommendes Jahr rund vier Millionen Euro nach Delmenhorst fließen werden (die NWZ berichtete). Für den Aufbau des Zentrums werden 475 000 Euro veranschlagt, wovon die Stadt ein Zehntel (47 500 Euro) aus Eigenmitteln aufbringen muss.

Die ehemalige Förderschule in der Fröbelstraße war nach ihrer Schließung zwischenzeitlich als Flüchtlingsunterkunft genutzt worden. Jetzt könnte sie nach Vorstellung der Awo zu einem Ort werden, an dem Deutschkurse stattfinden, eine Hausaufgabenbetreuung und für Kursteilnehmer eine Kinderbetreuung angeboten wird, gemeinsam gekocht und der Garten bewirtschaftet wird. Die Rolle der Awo sieht sie als Mittlerin, die verschiedenen Anbietern, die Flüchtlingsarbeit leisten, Räume zur Verfügung stellt und die Raumeinteilung vornimmt. Nimmt man es genau, ist die Arbeit bereits angelaufen, denn seit Montag vergangener Woche findet in der Schule ein erster Deutschkurs statt.

„Eine Sprache zu lernen und über diese Sprache Inhalte zu erlernen ist schwierig“, sagt die Awo-Mitarbeiterin. Sie hofft, dass das Integrationszentrum dazu beitragen kann, Schwellenängste abzubauen. Offene, niedrigschwellige Angebote könnten da hilfreich sein und, wenn alles gut läuft, „eine Sogwirkung erzeugen“. Ärgerlich findet sie es, dass es für Flüchtlinge und Migranten in Deutschland nahezu unmöglich ist, eine Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen zu bekommen.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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