Delmenhorst/Ganderkesee - Die Fraktionen der Unabhängigen Wählergemeinschaft Ganderkesee und der Delmenhorster Liste fordern die Geschäftsführer der jeweiligen Volkshochschulen (VHS) auf, Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit und eine Absprache der Angebote zu führen, sodass in der Region ein möglichst breites Bildungsangebot angeboten werden kann.
„Sowohl die VHS Delmenhorst als auch die Regio VHS Ganderkesee-Hude leiden stark unter der zurzeit vorherrschenden Pandemie“, sagt Bettina Oestermann, Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion der Delmenhorster Liste. Rechne man die Erlöse aus den Bereichen der Fortbildung für Migranten und geförderter Kurse heraus, sei die VHS Delmenhorst auch in normalen Jahren defizitär.
„Wir wollen eine stärkere Zusammenarbeit der Einrichtungen erreichen“, sagt Frank Lenk, Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft Ganderkesee. Insbesondere wünsche man sich, dass die Angebote untereinander abgestimmt werden, sodass möglichst viele der Kurse zumindest an einem der Standorte stattfinden können.
