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NWZonline.de Region Delmenhorst

Schnitzeljagd geht auch elektronisch

19.07.2018

Delmenhorst Schatzsucher aufgepasst: Bei dieser Rätseltour sind Spürsinn, aufmerksames Lesen und Kombinationsgabe gefragt. Nur wer die gestellten Aufgaben lösen kann, ist in der Lage, sich von Station zu Station vorzuarbeiten und am Ende die versteckte Schatzkiste zu finden.

Orientierung per GPS

Beim Geocaching geht es darum, sich mit einem GPS-Gerät zu orientieren und Ziele, die sich hinter Koordinaten verbergen, zu finden. „Das Ganze ist eine digitale Version einer Schnitzeljagd, bei der man durch Hinweise zum nächsten Zielort gelotst wird, an dem sich der nächste Hinweis verbirgt“, erklärt Eyke Swarovsky von der Delmenhorster Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (dwfg). Die Gesellschaft hat insgesamt fünf fünf solcher Routen erarbeitet, auf denen die Teilnehmer mehr über die Stadt an der Delme erfahren.

Das Ganze unterscheidet sich vom offenen Geocaching, bei dem es meist darum geht, einzelne Verstecke zu finden. „Wir haben dagegen zusammenhängende Touren ausgearbeitet, auf der die Teilnehmer in erster Linie Spaß haben sollen“, sagt Swarovsky. Nebenbei erfahre man viel rund um Delmenhorst – je nachdem, für welche Tour man sich entschieden habe.

Rätsel-Lösungen ergeben das nächste Ziel

Und so funktioniert das Geocaching: Über das Büro der dwfg erhalten Interessierte nach Absprache die Aufgabenbögen und GPS-Geräte. „Wer nicht weiß, wie man mit den Geräten umgehen muss, erhält eine Einweisung“, versichert Swarovsky. Die erste Koordinate werde vorgegeben. „Am Ziel muss dann ein Rätsel gelöst werden, aus dem sich zwei Ziffern ergeben, die für die nächste Koordinate benötigt werden“, erklärt Swarovsky weiter.

„Die jeweilige Koordinate gibt man in das Gerät ein, das unter anderem Richtung und Entfernung zum Ziel anzeigt. Wenn man sich in der Nähe der Koordinate befindet, piept das Gerät sogar.“

Am Ende wartet die Schatzkiste

Nach diesem Prinzip erarbeite man sich Schritt für Schritt die Tour. Die letzte Koordinate auf dem Aufgabenzettel sei der Punkt, an dem die Schatzkiste, in der sich eine kleine Überraschung befindet, versteckt werde. „Der Organisator der Tour kann den Inhalt der Schatztruhe aber auch ergänzen, zum Beispiel mit Süßigkeiten“, so Swarovsky.

Geocaching sei eine tolle Aktion für einen Kindergeburtstag, einen Schulausflug oder Firmenfeiern. „Das Schöne ist, dass man nichts mitbringen muss außer dem Wetter angepasste Kleidung. Alles andere gibt es von uns“, verspricht Eyke Swarovsky. Weiter Informationen zum Geocaching erteilt die dwfg unter Telefon 04221/992299. 

Hier das Tourangebot:

 Warum Heißt der Turm im Wappen der Stadt Delmenhorst eigentlich „Blauer Turm“? Und wo befindet sich die Grafengruft? Antworten auf diese Fragen erhalten die Teilnehmer der „Stadt-Route“ bei einem Rundgang auf der rund zweistündigen Stadt-Tour für Teilnehmer ab zwölf Jahren geeignet ist.

  Die „Graft-Route“ führt die Teilnehmer über insgesamt 15 Stationen durch die grüne Lunge der Stadt Delmenhorst, die Graft. Es gilt dabei unter anderem naturkundliche Fragen zu beantworten, um zum jeweils nächsten Standort zu gelangen. Die Tour dauert etwa drei Stunden und ist für Teilnehmer ab acht Jahren geeignet.

 Auf die Spuren der Norddeutschen Woll- und Kammgarnspinnerei führt diese rund dreistündige „Nordwolle-Route“ die interessierten Teilnehmer. Dabei finden sie heraus, was auf der Nordwolle produziert wurde und warum die Schafe hier nicht blöken. Die Route eignet sich für Teilnehmer ab zehn Jahren.

  Bei der rund zweistündigen „Delmenhorster Zeitreise“ folgen die Teilnehmer den Spuren der Geschichte der Stadt. Dabei gehen sie direkt an die Orte des Geschehens und erfahren, was dort in der Vergangenheit passierte. Manche Gebäude von damals haben die Zeit überdauert. Die Tour ist für Teilnehmer ab einem Alter von acht Jahren konzipiert.

 Die Zirkustiere sind ausgebrochen: Weil Kinder bei der letzten Vorstellung die Tiere gefüttert und gestreichelt haben, wollen die in Delmenhorst bleiben. Können die Teilnehmer Direktor Delmentini auf der „Zirkus-Tour“ helfen, die versteckten und getarnten Tiere wiederzufinden? Die Tour dauert etwa zwei Stunden und eignet sich für Teilnehmer ab acht Jahren.


     www.dwfg.de 
     www.dwfg.de 
Wolfgang Alexander Meyer
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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