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NWZonline.de Region Delmenhorst

Familie nach Brand obdachlos

25.07.2019

Delmenhorst Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Syker Straße hat am Mittwochnachmittag in Flammen gestanden. Gleich zweimal musste die Feuerwehr ausrücken: Nach dem ersten Löschen des Feuers fingen nach kurzer Zeit Glutreste wieder an zu brennen. Die dort lebende Familie ist nun zunächst obdachlos. Der Brand führte zu einer zeitweisen Sperrung der Syker Straße.

Um 13.45 Uhr ging bei der Berufsfeuerwehr Delmenhorst der erste Notruf ein. Zunächst hieß es, das Hochhaus an der Syker Straße brenne. „Noch während wir auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, teilte man uns mit, dass es sich doch um einen Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus handelt“, sagte der Feuerwehr-Einsatzleiter Andreas Händler. So stand nicht das Hochhaus mit 90 Bewohnern, sondern das Einfamilienhaus daneben in Flammen. Schon von weitem war der Rauch zu sehen. „Wir haben sofort Verstärkung angefordert“, sagt Händler. Insgesamt waren zehn Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 26 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.

Zusätzlich wurden noch vier Rettungskräfte hinzugerufen. Vier Löschfahrzeuge und eine Drehleiter wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Bewohner in Sicherheit

Vier der fünf Bewohner befanden sich bei Eintreffen der Rettungskräfte schon außerhalb des Hauses. Die 45-jährige Delmenhorsterin wartete dort mit ihren beiden Töchtern (zehn und 13 Jahre) und ihrem 16-jährigen Sohn auf Rettung. Der 48-jährige Vater traf während der Löscharbeiten ein. Zudem konnten noch drei Hunde aus dem Wohnhaus gerettet werden, teilte die Polizei mit.

Bei dem 13-jährigen Mädchen stellten die Rettungskräfte einen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung fest. In einem Rettungswagen wurde sie notversorgt. Anschließend fuhr man sie in ein Krankenhaus.

„Der Brandursprung ist vermutlich in einem Zimmer im Dachgeschoss gewesen“, sagte der Einsatzleiter. Das Feuer breitete sich dann über den gesamten Dachstuhl aus. Die Flammen zerstörten das Dachgebälk und die Dämmung.

Erschwerend für die Einsatzkräfte kam hinzu, dass sich das Haus in zweiter Reihe befindet, also eine Hintergrundbebauung ist, und somit der Zugang zum Haus nicht viel Platz bot. Die Feuerwehr stoppte die Flammen, bevor diese auf ein benachbartes Gebäude übergreifen konnten.

Dann am Nachmittag der zweite Alarm: Gegen 17 Uhr rückten die Kameraden erneut aus. Es qualmte wieder stark aus dem Haus. Die Feuerwehr vermutet, dass versteckte Glutreste und die hohen Außentemperaturen den Brand wieder entfachten. Einsatzleiter Andreas Händler entschied sich für einen massiven Wasserangriff.

Nicht mehr bewohnbar

Das Haus wurde durch den Brand so zerstört, dass die Familie vorerst nicht darin wohnen kann. Händler informierte noch vor Ort den Ordnungsdienst der Stadt. Dieser schickte einen Vertreter an den Brandort, teilte die Pressesprecherin der Stadt Maike Stürmer-Raudszus mit. Der Vertreter bot der Familie eine Unterbringung in einer Notunterkunft an. Die Familie lehnte ab. Sie kommt nun bei Bekannten unter.

Das Einfamilienhaus als Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Angaben dazu, was den Brand auslöste, können noch nicht gemacht werden. Für die Löscharbeiten wurde die Syker Straße zwischen Bremer Straße und Anton-Günther-Straße zeitweise gesperrt.

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