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NWZonline.de Region Delmenhorst

Grundschule: Nachwuchshelfer in den Pausen

08.04.2019

Delmenhorst Bei Streit unter Schülerinnen und Schülern oder bei kleineren Verletzungen sind sie zur Stelle: Die Streitschlichter und Ersthelfer der Grundschule an der Beethovenstraße (GSB). Wenn es in den Pausen Probleme gibt, können Kinder zu ihnen kommen. Als Dankeschön für ihren Einsatz und als Anreiz, bis zum Ende des Schuljahres motiviert dabei zu bleiben, haben die Sozialpädagogen Anja Brinkmann und Benjamin Kreß ein Fest für die Kinder organisiert. Sie arbeiten im Fachbereich „Sozialarbeit an Schulen“ der Delmenhorster Jugendhilfe-Stiftung an der GSB und unterstützen die Kinder bei ihrer Arbeit.

„Ihr leistet tolle Arbeit“, findet die Schulleiterin Insa Nessen. „Aus meinem Bürofenster kann ich sehen, wie ihr in euren orangenen oder gelben Warnwesten andere Kinder unterstützt.“ Die Kinder lernen dabei nicht nur anderen zu helfen, sondern auch, sich zu organisieren: Wenn jemand krank ist oder seinen Dienst tauschen möchte, muss jemand einspringen. „Denn wenn keiner da ist, merken die Kinder und wir das sofort“, so Brinkmann.

An jedem Tag sind jeweils zwei bis drei Streitschlichter und zwei bis drei Ersthelfer in den Pausen unterwegs. Damit die Kinder wissen, an wen sie sich wenden können, tragen die Streitschlichter eine orange Warnweste, die Ersthelfer eine gelbe Warnweste und zusätzlich eine Erste-Hilfe-Tasche.

„Meine Freundin war Streitschlichterin“, erzählt die zehnjährige Dilan. Da habe sie häufig zugeschaut und festgestellt: „Das will ich auch machen.“ Ein halbes Jahr hat sie sich mit den anderen in einer AG darauf vorbereitet. In vielen Rollenspielen haben die Kinder geübt, Streit zu schlichten. Wenn in der Pause jemand zu ihnen kommt, vermitteln sie entweder auf dem Hof oder können dafür in den Gruppenraum der Sozialpädagogen gehen.

Auch der zehnjährige Maxim ist Streitschlichter. „An manchen Tagen kommen richtig viele und an anderen auch mal keiner“, erzählt er. Er hat viel Spaß an seiner Aufgabe. Auch, wenn er manchmal plötzlich nichts mehr zu tun hat: „Manchmal klären die Kinder den Streit selber oder mit einem Lehrer.“

Auch bei den Ersthelfern ist mal mehr und mal weniger zu tun. Kratzer und Prellungen, oft nach Stürzen, das behandeln sie am meisten. Dann geben sie Pflaster aus ihrer Tasche aus oder besorgen ein Kühlpack.

Nils und die zehnjährige Gina wurden von Kreß gefragt, ob sie Ersthelfer werden wollen. Die Kinder in ihrer Klasse hätten gesagt: „Du bist immer hilfsbereit“, erzählt Gina. Für die Ersthelfer gab es am Anfang des Jahres einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs vom Deutschen Roten Kreuz.

Manuela Wolbers Redakteurin / Online-Redaktion Ostfriesland
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