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NWZonline.de Region Delmenhorst

Gut Dauelsberg: Altes Wasserrad wieder instandgesetzt

05.10.2018

Delmenhorst Nach umfangreicher Restaurierung ist das historische Wasserrad aus den 1880er Jahren auf dem Gut Dauelsberg von einem Autokran wieder an seinen ursprünglichen Platz in das Fließgewässer „Heidbäke“ eingesetzt worden. Nach gut einem Jahr „auf dem Trockenen“ dreht es sich jetzt wieder. Die Instandsetzung des Rades, die insgesamt rund 25 000 Euro gekostet hat, wurde durch finanzielle Unterstützung des Bezirksverbandes Oldenburg (BVO), der Bingo-Umweltstiftung und der LzO-Stiftung ermöglicht. Der Eigenanteil des Gutes Dauelsberg, einer BVO-Einrichtung, in der Menschen mit Behinderung leben und arbeiten, konnte so auf 10 000 Euro gesenkt werden.

Am Dienstag fand die offizielle Inbetriebnahme des 3,2 Tonnen schweren Rades mit Ehrengästen statt. In früheren Jahren hatte das Wasserrad eine Dreschmaschine zum Dreschen von Getreide angetrieben, heute dient es ausschließlich repräsentativen Zwecken. Geprüft worden sei auch die Idee, mit dem Wasserrad einen Generator zur Erzeugung von Strom anzutreiben, berichtete Einrichtungsleiter Helmut Blauth. Diese Pläne seien aber wegen Unwirtschaftlichkeit ad acta gelegt worden.

Die Generalüberholung des Wasserrades wurde nötig, weil trotz regelmäßiger Wartung und Pflege der Zahn der Zeit so sehr an der Konstruktion genagt hatte, dass ein „Herumflicken“ (Blauth) nicht mehr gereicht hätte. Teile des Holzes waren morsch geworden, die Schaufelräder waren teilweise durchgerostet. Neben dem Wasserrad ist auch die Stauanlage am Gut Dauelsberg wieder instandgesetzt worden.

„Es gab mehrere Möglichkeiten: den vollständigen Abbau, die denkmalgerechte Instandsetzung oder die handwerksgerechte Lösung. Wir haben uns für letztere entschieden“, sagte Jens Haake, Leiter des Gebäudemanagements des Bezirksverbandes Oldenburg. Die handwerkliche Herausforderung angenommen hat Jens Sager, Inhaber eines Metallbauunternehmens aus Wardenburg. Er hat den Radkranz samt Schaufeln neu aufgebaut. Die Holzarbeiten – zum Einsatz kam wieder Eichenholz – hat die Zimmerei Suhr aus Oldenburg übernommen

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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