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NWZonline.de Region Delmenhorst

So tickt die neue Schulleiterin des „Maxe“

29.08.2019

Delmenhorst Beim Blick auf Katrin Wutschkes Arbeitszeiten könnte man fast meinen, dass die 48-Jährige Managerin bei einem großen Konzern und nicht die neue Schulleiterin am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst ist. Meist sitzt sie schon um 7.15 Uhr an ihrem Schreibtisch. Feierabend gibt es selten vor 17 Uhr. Hinzu kommen regelmäßig Abendtermine. Ohne Leidenschaft für ihren Beruf wäre so ein Arbeitspensum wohl nicht zu stemmen.

Bereits als Kind stand ihr Berufswunsch fest. „Ich konnte noch nicht einmal lesen oder schreiben, wusste aber damals schon, dass ich unbedingt Lehrerin werden wollte“, erzählt Katrin Wutschke. Als Schülerin hätten sie die Lehrer beeindruckt, die nicht nur Unterricht gegeben, sondern sich auch für die Schüler als Menschen interessiert hätten.

„Ja!“ zu Delmenhorst

Zu Beginn des neuen Schuljahres hat Katrin Wutschke, zuvor in Oldenburg tätig, ihre langjährige Vorgängerin Cordula Fritsch-Saucke am Max-Planck-Gymnasium beerbt. Unter anderem das Ganztagskonzept und der gelebte Europagedanke hätten die Schule für sie zu einer Wunschstelle gemacht. Auch der Stadt Delmenhorst kann die Pädagogin so einiges abgewinnen. Mit Blick auf den vermeintlich schlechten Ruf sagt sie: „Wenn man durch Delmenhorst geht, kann man so viele schöne Ecken sehen. Von Klischees halte ich nichts.“ Bei dem entschlossenen Blick, den sie hinterherschickt, hat man daran keine Zweifel.

Schon früh in ihrer beruflichen Laufbahn übernahm Katrin Wutschke Führungsaufgaben innerhalb des Lehrbetriebs. Nach vier Jahren im Job wurde sie Oberstufenberaterin- und -koordinatorin. Nach einer Zwischenstation an der Landesschulbehörde Osnabrück – „eine sehr lehrreiche Zeit für mich“ – zog es die Pädagogin zurück an die Schule. 2009 sammelte Katrin Wutschke erste Erfahrungen in der Schulleitung und wurde ständige Vertreterin der Schulleiterin am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn/Großenkneten. 2013 übernahm sie die Leitung des Neuen Gymnasiums Oldenburg. Ihre große Motivation? „Ich wollte schon immer Schule gestalten“, sagt sie.

Bloß kein Stillstand

Immer weiterentwickeln, nie stehen bleiben, dieses Mantra nimmt die Schulleiterin mit an ihre neue Arbeitsstätte, das Max-Planck-Gymnasium. „Für uns als Lehrer ist es enorm wichtig, an der Lebenswelt der Schüler dranzubleiben, was aber auch nicht heißt, dass man jeden Trend mitmachen muss“, sagt sie. An ihrer neuen Wirkungsstätte hat Katrin Wutschke viel vor. So sei es beispielsweise kein Selbstläufer, dass der Europagedanke am „Maxe“ so stark gelebt werde.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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