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NWZonline.de Region Delmenhorst

Nachwuchssorgen nach wie vor groß

25.10.2018

Delmenhorst Viel zu besprechen gab es, als kürzlich die lokalen SPD-Abgeordneten Deniz Kurku und Susanne Mittag mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg zusammentrafen. Besonders intensiv wurde über den Fachkräftemangel diskutiert.

„Das Handwerk ist ein attraktiver Arbeitgeber. Trotzdem haben wir große Probleme, Nachwuchs zu finden. Die hohe Bautätigkeit und der weiter steigende Bedarf stellt besonders die Bauwirtschaft vor Probleme“, betonte der scheidende Geschäftsführer Hartmut Günnemann.

Deniz Kurku erklärte zu der Einführung der Meisterprämie in Niedersachsen: „Diese setzt nicht nur finanziell ein ganz wichtiges Zeichen. Wir brauchen neben der Anerkennung auch Anreize für weitere dringend benötigte Fachkräfte.“ Die finanziellen Mittel für diese Prämie seien jedoch zeitlich begrenzt. Mittag und Kurku versprachen, sich für eine Fortführung der Prämie einzusetzen.

Um dem Fachkräftemangel begegnen zu können, braucht es laut Mittag einige Voraussetzungen: „Die Bezahlung und ein attraktives Bildungsangebot mit einer guten Dichte von Schulen sind hierfür entscheidende Faktoren. Diese sicherzustellen, ist eine unserer Hauptaufgaben. Hierfür sollen zukünftig auch Bundesmittel verwendet werden.“

Auch der angehende Geschäftsführer Carsten Bleckwenn und die Kreishandwerksmeisterin Britta Franke betonten die Wichtigkeit eines wohnortnahen Bildungsangebotes. Es sei Auszubildenden nicht zuzumuten, bis nach Salzgitter fahren zu müssen. Ein regionales Angebot sei unverzichtbar.

Die Unverzichtbarkeit des Handwerkes wurde auch ganz praktisch an dem Werbeslogan der Kreishandwerkerschaft erörtert: „Wir sind Handwerker. Wir können das.“ „Dieser Slogan zeigt, welchen Stellenwert das Handwerk in der gesellschaftlichen Diskussion haben müsste“, meint der Landtagsabgeordnete Deniz Kurku. Über die Zukunft des Handwerks hinaus tauschten sich die SPD-Abgeordneten und die Handwerks-Vertreter über Themen wie Ausbildungsvergütung, Lkw-Maut, die Wiederaufnahme einiger Handwerksgewerke in die Meisterpflicht und den Diesel aus.

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