DELMENHORST - 100 neue Mitglieder in einem Jahr – und das, obwohl der Heimatverein Delmenhorst auch 20 Todesfälle verkraften musste. Nachdem im vergangenen Jahr die 700-Mitglieder-Grenze geknackt wurde, ist der Heimatverein jetzt auf 800 Mitglieder gewachsen.

Andere Vereine in der Region könnten neidisch werden bei dieser Bilanz. Nicht nur in dieser Hinsicht konnte sich der Vorstand um den Vorsitzenden Helmut Steinert mit breiter Brust der Wiederwahl stellen.

Lob gab es auch von Bürgermeister Hermann Thölstedt, der in seinen auf Platt vorgetragenen Grußworten vor allem die Reise. und Exkursionsangebote und das Jahrbuch des Vereins lobte. „Nicht viele Vereine sind dazu in der Lage“, war Thölstedt überzeugt. Spiekerbaas Erhard Brüchert setzte die Lobeshymnen fort und lies den Worten Taten folgen – Er zeichnete Harry Gastler, den 2. Vorsitzenden, mit der silbernen Ehrennadel des Heimatbundes „De Spieker” aus.

Bei so viel Lob und Zustimmung konnten die Regularien kurz gehalten werden. Im Schnelldurchgang lies Steinert das Jahr Revue passieren. Nur in einer Situation hätte Missmut aufkommen können: Als Schatzmeister Jürgen Reents verkündete, dass die hohen Kosten für das Jahrbuch Beitragserhöhungen nötig machen könnten. Angesichts einer langen Phase stabiler Beitragssätze brachte das die Mitglieder aber nicht aus der Ruhe. Und als die Kassenprüfer der Arbeit von Reents das Prädikat „Mustergültig“ verliehen, war die einstimmige Wiederwahl des Vorstands nur noch Formsache.