DELMENHORST - Die konkreten Probleme in der Begleitung schwer kranker Menschen, Sterbender und Angehöriger stehen im zweiten Halbjahr 2007 im Mittelpunkt der Arbeit des örtlichen Hospizdienstes. Den Auftakt bildet eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung am Donnerstag, 6. September, von 10 bis 16 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt an der Cramerstraße. Dort widmet sich Professor Grund intensiv dem Thema „Sterbebegleitung bei verwirrten Menschen“.

„Für diese Gruppe und ihre Angehörigen gibt es bisher keine spezielle Beratung vor Ort“, stellt Hozpizdienst-Koordinatorin Sophie Warning fest. Sie erhoffe sich deshalb von der Veranstaltung viele neue Anstöße für den Umgang mit Verwirrten. Es habe sich gezeigt, dass gerade dieser Personenkreis besondere Unterstützung, Zuwendung und Begleitung benötige, so Dagmar Neumann vom Hospizdienst.

Erich Grond ist Professor für Sozialmedizin, Internist, Psychotherapeut und Autor zahlreicher Fachwerke in der Pflege und Gerontologie. „Er ist eine bundesweit anerkannte Kapazität“, sagt Sophie Warning. Das Interesse an seinem Vortrag sei deshalb recht groß. Bereits 30 Anmeldungen lägen schon vor. Wer noch mit dabei sein möchte, kann sich bis zum 5. September anmelden unter der Telefonnummer 04221/123 2170 oder 0171 833 6307.

Fortgesetzt wird die Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag von Rechtsanwalt Wolfgang Putz über die aktuelle Situation der Patientenrechte. Dabei wird auch auf bevorstehende Neuregelungen bei den Patientenverfügungen eingegangen.

Zum Abschluss informiert die Koordinatorin des ambulanten Kinderhospizes Oldenburg, Lucia Loimayr-Wieland, über ihre Arbeit, die ab Herbst 2008 auch in Delmenhorst angeboten wird.

Die einzelnen Termine werden noch bekannt gegeben.