• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Wie bleiben Kinder gesund?

11.02.2020

Delmenhorst Stellvertretend für Deutschland haben Menschen aus Delmenhorst von 2007 bis 2016 dazu beigetragen, wichtige Erkenntnisse für die Gesundheitsforschung zu gewinnen. In dieser Zeit wurden im Rahmen der Idefics-Studie rund 1000 Kinder zwischen zwei und zehn Jahren auf ihre Gesundheit untersucht. Seit Januar läuft die Folgestudie an. Damit soll herausgefunden werden, ob sich der Lebensstil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den vergangenen Jahren verändert hat und ob dieser möglicherweise Wohlbefinden, Gesundheit und Krankheitsrisiko beeinflusst.

„Wir laden alle Teilnehmer ein, die bereits bei einer der bisherigen Studien dabei waren“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Antje Hebestreit vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Aus den früheren Studien wissen die Forscher bereits, dass Lebensgewohnheiten wie körperliche Aktivität und Essverhalten die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. „Um mehr über die Risikofaktoren herauszufinden, brauchen wir eine gute Beteiligung“, hofft Hebestreit.

Inzwischen sei etwa ein Drittel der damals befragten Teilnehmer über 18 Jahre alt. „Die Jugend und das Erwachsenenalter stehen für Übergangsphasen. Einige gründen vielleicht sogar schon eine eigene Familie“, sagt Dr. Johann Böhmann, Direktor des Delmenhorster Instituts für Gesundheitsförderung: „Es ist auch die Zeit, in der junge Menschen unabhängige Lebensgewohnheiten entwickeln, die sich auf die zukünftige Gesundheit auswirken.“

Durch die Erkenntnisse der Studie und eine anschließende „Intervention“ hätte in Delmenhorst eine Mentalitätsveränderung stattgefunden. „Es wird mehr Obst und Gemüse gegessen und weniger Zucker“, sagt Hebestreit. Da etwa 16 Prozent der deutschen Kinder unter Übergewicht litten, sei dies unumgänglich. „Durch die Studie kennen wir die spezifischen Risikofaktoren für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sehr genau. So können wir Präventionsprogramme zielgerichtet zuschneiden“, sagt Rudolf Mattern, Fachbereichsleiter Jugend, Soziales und Gesundheit in Delmenhorst.

Im Gegensatz zu den vorigen Studien werden diesmal keine körperlichen Untersuchungen durchgeführt. Stattdessen gibt es einen Online-Fragebogen, für den sich die Teilnehmer freischalten lassen können. Es geht um Ernährung, Schlafverhalten, Bewegung und Wohlbefinden.


     www.leibniz-bips.de 
Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

NWZonline.de/gesundheit
Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.