• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Islamische Ahmadiyya-Gemeinde will Vorurteile abbauen

13.02.2018

Delmenhorst „Wir alle sind Deutschland“ steht auf dem Info-Flyer der Ahmadiyya-Gemeinde. Bundesweit – und auch in Delmenhorst – soll es in diesem Jahr Info- und Aufklärungsveranstaltungen geben, um Vorurteile gegenüber dem Islam abzubauen.

170 Mitglieder in Delmenhorst

In Delmenhorst hat die Gemeinde ihre Gebetsräume in der Straße Am Stadtwall. Der Imam der Gemeinde, Syed Salman Shah, hat sieben Jahre lang in London islamische Theologie studiert und betreut in Niedersachsen zehn der Ahmadiyya-Gemeinden, Ahsan Khalid ist der Präsident der Delmenhorster Gemeinde, die in etwa 170 Mitglieder hat. Deutschlandweit sind es nach Shahs Angaben rund 45 000.

„Der Grundsatz dieser Reformbewegung ist: ,Liebe für alle, Hass für keinen‘ und das wollen wir mit Leben füllen“, erklärt Shah. Oberste Regel sei, dass Glaube etwas Individuelles ist und von Herzen kommen muss, nicht unter Zwang herbeigeführt werden kann.

Positive Erfahrungen mit dem Islam machen

„Wir wollen uns abgrenzen gegen diejenigen, die terroristische und extremistische Taten im Namen des Propheten begehen.“ Ab Anfang März werden Gemeindemitglieder im etwa zweiwöchentlichen Rhythmus Info-Stände in der Langen Straße aufbauen. Dort wollen sie mit interessierten Bürgern in einen Dialog treten. „Jeder kann Fragen stellen. Wir hoffen, dass die Bürger ihre eigenen, positiven Erfahrungen mit dem Islam machen“, erklärt Khalid den Sinn der Initiative. Ziel sei es, ein Verständnis dafür zu etablieren, dass friedliche Akzeptanz und Austausch am besten gegen Hass wirken. Shah: „Wir sind Deutschland dankbar und wollen etwas zurückgeben.“

Imke Harms
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

Delmenhorst

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.