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NWZonline.de Region Delmenhorst

Wie wollen wir zusammenleben?

20.12.2018

Delmenhorst Den sozialen Zusammenhalt einer vielfältigen Stadtgesellschaft und die lokale Demokratie stärken: Das ist das Ziel des Projektes „Lokale Integration in der Stadt Delmenhorst“, einer Kooperation zwischen der Stadt Delmenhorst und dem Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw). Die Bedürfnisse und Strategien für ein gutes Zusammenleben und eine gelingende Integration sollen dazu von allen wichtigen Gruppen der Delmenhorster Bevölkerung gehört werden.

Im ersten Teil des über zwei Jahre laufenden Projekts analysierten die Kooperationspartner die soziale Schichtung und die verschiedenen Milieus der Stadt Delmenhorst, um sich ein Bild über die unterschiedlichen Lebenswelten und die soziale Situation der Bürgerinnen und Bürger zu machen. Neben der Analyse von Daten wurden Expertengespräche mit Akteuren relevanter Bereiche wie Bildung, Arbeit oder Wohnen geführt. Seitens der Stadt Delmenhorst hatte bei diesem Teil des Projekts Christoph Jankowski, Fachdienstleiter Stadtentwicklung und Statistik, die Federführung. Diese übergibt er nun an Thomas Lauts, Fachdienstleiter Kindesunterhalt, Zuwanderung und Integration.

In den kommenden Monaten werden Vertreter der identifizierten sozialen Milieus gezielt befragt. „Menschen mit unterschiedlicher Wahrnehmungen und Perspektiven auf die Stadt sollen ihre Anliegen in Bezug auf Integration zur Sprache bringen und aufzeigen, was besonders handlungsbedürftig ist“, sagte Bernd Hallenbergs, stellvertretender Vorstand des vhw, am Mittwoch im Delmenhorster Rathaus.

In einer dritten Phase soll ab Sommer 2019 in einem öffentlichen Dialog eine praktische Agenda mit Angeboten zur Verbesserung des Zusammenlebens in der Stadt entstehen. „Wir erhoffen uns dadurch neue Formate der Bürgerbeteiligung, um Menschen zu erreichen, die bislang nicht dabei waren“, sagte Christoph Jankowski. Das Konzept hat der vhw in Kooperation mit anderen Städten bereits erprobt: „Wir haben es geschafft, auch Menschen, die oft als Randgruppen bezeichnet werden – etwa sozial benachteiligte Menschen oder eingewanderte Menschen – zu beteiligen“, so Hallenberg.

Nathalie Meng
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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