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Integration: Internationale Zusammenarbeit und Hilfe

08.12.2017

Delmenhorst Der Hospizdienst und das Diakonische Werk wollen künftig bei der Betreuung von Flüchtlingen punktuell zusammenarbeiten – im Projekt „Internationales Trauercafé“.

In dem neuen Projekt soll geflüchteten und zugewanderten Menschen ein Raum gegeben werden, über Verluste und damit einhergehende Trauer ins Gespräch zu kommen, die mit ihrer Flucht, Migration und dem Ankommen in Deutschland in Verbindung stehen. In dem „Internationalen Trauercafé“ sollen Menschen die Möglichkeit haben, sich über den Verlust der Heimat, den Verlust von Familienmitgliedern und Freunden austauschen zu können.

Seit 2015 engagieren sich bis heute rund 190 Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsarbeit für das Diakonische Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land in unterschiedlichen Einrichtungen mit Projekten, Sprachtreffs, Patenschaften und Freizeitangeboten. Im Mittelpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeit steht die persönliche Beziehung zu den „Neu-Delmenhorstern“ aus aller Welt – derzeit überwiegend zu geflüchteten Menschen – sowie der zivilgesellschaftliche Beitrag zum Gemeinwesen.

Der Hospizverein Delmenhorst steht dafür, dass Verlust und Tod zum Leben dazu gehören. Rund 30 Ehrenamtliche stehen derzeit Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite. Die kostenlosen Angebote des Vereins werden auf ehrenamtlicher Basis angeboten.

Die Umsetzung des Projektes „Abschied nehmen um anzukommen – Internationales Trauercafé“ erfolgt in zwei Abschnitten: In einem ersten Abschnitt werden Ehrenamtliche in einer Qualifizierungsphase auf die Durchführung der internationalen Trauercafés vorbereitet. Hierzu wird ab Frühjahr 2018 eine Schulungsreihe mit insgesamt ca. 60 Unterrichtsstunden verbindlich und kostenlos für die interessierten Ehrenamtlichen angeboten.

In der Durchführungsphase wird das neue Angebot mit Hilfe der im Gemeinwesen etablierten Akteure in der Delmenhorster Flüchtlings- und Integrationsarbeit integriert und für die Zielgruppe barrierearm angeboten.

Interessierte, die an dem Projekt mitwirken möchten, können Kontakt aufnehmen mit Martina Meinken vom Hospizdienst, Telefon   04221/ 1231688, E-Mail: hospizdienst-delmenhorst@web.de, oder Wiebke Machel (ab 16. Januar) unter Telefon   04221 /9816315, Mobil: 0162/ 4720977, E-Mail: ehrenamt@diakonie-doll.de.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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