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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Es waren sehr ereignisreiche Jahre“

22.08.2017

Delmenhorst Nach acht Jahren verlässt er Delmenhorst, um eine neue Herausforderung im thüringischen Eisen­ach anzunehmen: Mit viel Lob wurde am Montag der Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD), Thomas Breidenbach, von Mitarbeitern sowie Vertretern von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung verabschiedet und gleichzeitig sein Nachfolger Ralf Delker (55) begrüßt. Breidenbach, ehemals Geschäftsführer des St.-Josef-Stifts, hat die Fusion des katholischen Krankenhauses mit dem ehemaligen Städtischen Klinikum an entscheidender Stelle mitgestaltet.

Das wurde von den Laudatoren gewürdigt. „Als Gestalter haben Sie in Delmenhorst einen Fußabdruck hinterlassen“, sagte etwa der JHD-Aufsichtsratsvorsitzende Peter König. Trotz aller Macher-Qualitäten habe sich der Endvierziger Breidenbach die Menschlichkeit bewahrt, so König weiter.

Als Gesellschafter-Vertreter sprach Oberbürgermeister Axel Jahnz auf der Verabschiedungs-Feier. „Ich weiß, dass wir es Ihnen nicht immer leicht gemacht haben, schließlich mussten ab Ende 2014 ständig neue Dinge geregelt werden.“ Jahnz würdigte Breidenbach als „ein wichtiges Bindeglied zwischen den Krankenhäusern und der Politik“. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem scheidenden Geschäftsführer die Gedenkmünze der Stadt.

„Es waren sehr ereignisreiche Jahre für uns alle“, sagte der so Gewürdigte. Dass das neue Krankenhaus „trotz aller Unkenrufe“ mithilfe eines 70-Millionen-Euro-Schecks von Land und Bund nun gebaut werden könne, sei gut, „und es ist auch gut, wo es gebaut wird“. Seinem Nachfolger wünschte er „immer ein gutes Händchen, Kraft und Gelassenheit“. Das sei nicht immer leicht, denn leider, so Breidenbach, gebe es in Delmenhorst „viele Berufspessimisten“.

Der „Neue“, der zurzeit noch in Leipzig lebt und bereits die Geschäfte des Klinikums Hoyerswerda sowie der Asklepios-Klinik Hamburg-Harburg leitete, nannte drei Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit: Hohe Qualität der Medizin und der Pflege, motivierte Mitarbeiter, denn die seien „die Seele des Unternehmens“, und stabile Finanzen, die unabdingbar für die Refinanzierung des Neubaus seien. „Das ist ein Krankenhaus mit guten Perspektiven“, sagte er zum Josef-Hospital.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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