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NWZonline.de Region Delmenhorst

Josef-Hospital In Delmenhorst: Ausländische Fachkräfte unterstützen Krankenhaus

18.07.2020

Delmenhorst Der Fachkräftemangel in Gesundheitsberufen – er ist auch am Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) spürbar. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein Projekt zur Rekrutierung von Pflegefachkräften und Hebammen aus dem Ausland gestartet.

Doch wie fühlen sich die neuen Kollegen in Deutschland und wie klappt das Arbeiten im Krankenhaus? Diese Fragen beantworteten drei der rekrutierten Pflegefachkräfte nun in einem Pressegespräch.

Mohamed Mehdi Elgolli kommt aus Tunesien und arbeitet als Krankenpfleger im JHD. Der 25-Jährige ist nun seit 10 Monaten in Deutschland und anfangs sei ihm die Integration vor allem wegen der Sprache und der Kultur schwergefallen. Doch durch die Unterstützung seiner Kollegen und den Deutschkurs – der für alle ausländischen Fachkräfte angeboten wird – klappe das nun besser. Zudem seien seine Sprachkenntnisse im Arabischen und Französischen bei Patienten von Vorteil, die selbst nicht gut Deutsch sprechen.

Zufriedener werden

Amra Mujezinovic erlernte in ihrer Heimat Bosnien den Beruf der Hebamme. Die 27-Jährige merkt, dass sie durch das Arbeiten in Deutschland ihre Sprachkenntnisse verbessert und dadurch auch selbst zufriedener wird.

Krankenschwester Jeufeil Laurente, die im November 2019 von den Philippinen nach Deutschland kam, hatte anfangs noch sehr viel Angst: viele neue Kollegen, die unbekannte Kultur, das kältere Klima und mangelnde Sprachkenntnisse. „Ich wollte erst zurück nach Hause“, gibt die 30-Jährige zu. Doch an all diese Dinge habe sie sich später gewöhnt. Sie ist ihren Kollegen im Krankenhaus, die wie eine Familie für sie sind, sehr dankbar. „Sie hatten viel Geduld und haben mir trotz der Sprachbarriere immer etwas beibringen wollen.“

Ein großer Unterschied zu ihren Heimatländern sei neben der Kultur und dem Wetter auch das Gesundheitssystem, sagen Elgolli, Mujezinovic und Laurente. Dieses sei in Deutschland viel besser. „Vor allem der Hygienestandard. Menschen, die hier leben und ins Krankenhaus kommen, haben Glück“, betont Laurente. Und das deutsche Gesundheitssystem sei laut Elgolli finanziell und organisatorisch besser aufgestellt als das tunesische.

Dass die neue Kollegen mit Respekt und Verständnis behandelt und in das Team integriert werden, sei sehr wichtig, so JHD-Mitarbeiter Olaf Mehlis. Für das Krankenhaus seien sie schließlich eine Bereicherung und keine Belastung. Man kümmere sich intensiv um die Fachkräfte und unterstütze sie bei Behördengängen oder beim Einkaufen.

20 Fachkräfte

Da das JHD den Fachkräfte mangel nicht durch eigene Kräfte ausgleichen könne, habe man im März und April 2019 begonnen, qualifizierte Kräfte aus dem Ausland zu rekrutieren, erklärt Pflegedienstleiterin Christa Ibelings. Insgesamt sollen 20 Fachkräfte rekrutiert werden, aktuell arbeiten neun im JHD und vier stehen – dank einer Verzögerung durch die Coronakrise – noch in den „Startlöchern“.

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