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NWZonline.de Region Delmenhorst

Josef-Hospital: Mit Pflege absolut zufrieden

12.02.2018

Delmenhorst Bis Freitag haben sich 16 Pflegeschüler des dritten Ausbildungsjahres eigenverantwortlich um die Patienten einer Station im Josef-Hospital Delmenhorst gekümmert. Jeder der Schüler war hauptsächlich für einen Patienten zuständig und assistierte bei einem weiteren. „Das ist eine wirklich angenehme Situation, sich um weniger Patienten kümmern zu müssen. Normal übernehmen wir drei bis vier Zimmer“, erzählt Arian Selignow. Innerhalb der einen Woche hätten die Schüler bei ihren Patienten große Fortschritte feststellen können, auch wegen der wesentlich intensiveren Betreuung. „Ich finde das traurig, nicht nur wir, sondern alle sollten so arbeiten können“, findet der Schüler. Das sei jedoch im Alltag durch den Personalschlüssel nirgendwo möglich. Er finde es schade, dass die schöne Zeit nun schon vorbei sei.

„Wir hatten viel mehr Zeit, haben die Patienten besser kennen gelernt und konnten individuell auf sie eingehen“, freut sich Eveline Reich. Ihr Patient Frank Sagwitz sei ein gutes Beispiel dafür, was erreicht werden kann. Gesundheitlich ginge es ihm schon viel besser. Der hatte auch nur lobende Worte für seine Pflegerin übrig.

Der Sinn der Schülerstation besteht darin, das theoretische und praktische Wissen aus zweineinhalb Jahren in einem geschützten Umfeld ausprobieren zu können. Unterstützt werden sie dabei direkt von ihren Lehrern und examinierten Pflegekräften. Dabei werden Fehler analysiert und ausgebessert und die Patienten bewerten ihre Pfleger. Außerdem wird genau darauf geachtet, wie die Schüler mit Hygiene umgehen. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet. „Hier können die Schüler glänzen und viel für ihr Examen lernen. Wir Lehrer sind auch froh, wenn wir praktisch arbeiten können“, betont Lehrkraft Rüdiger Lange. Mit Fehlern sei offen umgegangen worden und viele wurden auch „abgestellt“, so Lange.

Auch die Zusammenarbeit der Schüler mit Ärzten, Pflegern und anderen Teilen des Krankenhauses habe gut funktioniert. „Die Ärzte haben auch Kompromisse mit uns geschlossen, wenn wir eine andere Herangehensweise im Kopf hatten. Auch im Labor hat man uns ernst genommen“, sagt Arian Selignow.

Für das Wohl der Patienten selbst verantwortlich zu sein, hat die 16 Schüler in ihrem Beruf gefestigt. „Ich sehe, dass ich mit dem, was ich tue, etwas erreichen kann. Ich sehe immer wieder den Erfolg“, betont Schülerin Julia Hartsch. „Hier kann ich mich jeden Tag auf etwas Neues einstellen – das unterscheidet die Pflege von anderen Branchen“, erklärt Selignow. Bei der Arbeit mit den Patienten sei kein Tag wie der andere. „Und wir lernen immer etwas dazu, es wird hier nicht langweilig“, sagt Eveline Reich.

NWZonline.de/gesundheit
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Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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