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NWZonline.de Region Delmenhorst

Josef-Hospital: „Patient ist auf dem Weg der Besserung“

14.09.2018

Delmenhorst Mit positiven Nachrichten kann der Delmenhorster Oberbürgermeister Axel Jahnz aufwarten. Bei der nicht-öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses wurden die Bewerber für den Aufsichtsrat des Stadtkrankenhauses Delmenhorst (Josef-Hospital) bestätigt, teilte Jahnz der NWZ am Donnerstag in einem Pressegespräch im Rathaus mit. Zudem fasste der Rat bei der Sitzung am Mittwoch einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan des Geländes zwischen Huntestraße, Bismarckstraße und Edeka-Markt Fehner an der Cramerstraße.

Damit stellt die Stadt attraktives Bauland für Einfamilien- und Doppelhäuser in zentraler Lage zur Verfügung. „Die Nahversorgung des Quartiers bleibt bestehen. Das war uns ein wichtiges Anliegen und entspricht auch den Anforderungen des Einzelhandelskonzepts der Stadt Delmenhorst“, teilten Oberbürgermeister Jahnz und Baurätin Bianca Urban mit. Da der Edeka-Markt bald schließen wird, muss für den Standort noch ein neuer Einzelhändler gefunden werden.

Wichtigster Punkt des Verwaltungsausschusses war die Besetzung des Krankenhaus-Aufsichtsrates. Drei Bewerber für das siebenköpfige Gremium wurden am Mittwoch von den Ratsmitgliedern unter die Lupe genommen. „Da das Votum aus den Fraktionen sehr einstimmig ausgefallen ist, rechne ich fest damit, dass der Stadtrat die Besetzung des Aufsichtsrats bestätigt“, ist sich Jahnz der Zustimmung bei der Ratssitzung am kommenden Dienstag sicher: „Wir haben den eindeutigen Auftrag erhalten, den Aufsichtsrat zu besetzen.“

Drei externe Fachleute

Laut Gesellschaftsvertrag besteht der Aufsichtsrat aus Oberbürgermeister Jahnz, zwei Ratsmitgliedern, drei Externen sowie einem Vertreter aus der Mitarbeiterschaft. Durch den Ratsbeschluss wurde durch die SPD bereits Bettina Oestermann und durch die CDU Martin Müller, Verwaltungsleiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Wichernstift, benannt. Die drei externen Fachleute, die nun bestätigt wurden, sind laut Medienberichten Barbara Schulte (Geschäftsführerin am Klinikum Region Hannover für den Bereich Finanzen und Infrastruktur), Hanspeter Teetzmann (Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Oldenburg und ehemaliger Leiter des Amtsgerichts Delmenhorst) und Dr. med. Christoph Titz (Niedergelassener Arzt in Delmenhorst und Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen).

Es sei ein wichtiges Anliegen gewesen, Experten für den Aufsichtsrat zu gewinnen, die fachlich viel beizutragen hätten. „Der Aufsichtsrat ist qualitativ gut und kaum politisch besetzt“, meint Jahnz, der für den kommenden Monat weitere Gespräche mit dem Land Niedersachsen über den Förderbescheid für den Klinikneubau ankündigt.

Kampf hat sich gelohnt

Dabei solle es nicht nur darum gehen, im kommenden Jahr ein neues Krankenhaus zu bauen, sondern auch die nötigen Voraussetzungen in der Infrastruktur zu schaffen. Die ersten Ergebnisse des Krankenhaus-Betriebes nach Insolvenz und Neustrukturierung seien positiv. „Der Patient ist auf dem Weg der Besserung“, sagt Jahnz. Deshalb habe sich der Kampf um die Arbeitsplätze und die medizinische Versorgung gelohnt.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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