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NWZonline.de Region Delmenhorst

Opernsängerin singt zur großen Feier

13.01.2018

Delmenhorst Kurz vor dem großen Fest des Förderkreises hat der stellvertretende Vorsitzende Friedrich Hübner noch ein paar mehr gute Nachrichten. „Wir haben vor Kurzem etwas Verstärkung für unser Team bekommen“, sagt er. „Doch auch wir haben mit dem Elend aller Kulturvereine zu kämpfen, dass es zu wenige neue Mitglieder gibt.“

Doch demnächst soll erst einmal gefeiert werden. Der Förderkreis des Industriemuseums feiert sein 30-jähriges Bestehen und blickt auf eine turbulente Vergangenheit zurück. Am Donnerstag, 25. Januar, feiert der Förderkreis ab 19 Uhr das Jubiläum. Los geht es mit einem Begrüßungsgetränk. Um 19.30 Uhr folgt dann ein Grußwort. „Bis jetzt hat uns Bürgermeisterin Antje Beilemann zugesagt“, erzählt Hübner. Um 20 Uhr folgt dann der große Auftritt von Opernsängerin Stefanie Golisch. Begleitet wird die Künstlerin von der Pianistin Sayaka Namizuka.

Ernster Hintergrund

Das Festprogramm der Jubiläumsveranstaltung läuft unter dem Titel „Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder“. Hierbei wird Golisch Arien und Schlager aus den 1920er Jahren präsentieren. Das besondere: Alle Stücke stammen von Komponisten, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und vertrieben wurden. „Es wird ein leichtes Programm mit einem seriösen Hintergrund werden“, erklärt Friedrich Hübner. Alle Stücke, die Golisch präsentieren werde, seien „echte Ohrwürmer“ der 1920er gewesen, versichert das Mitglied des Förderkreises. Der Eintritt zur gesamten Festveranstaltung ist kostenlos. Es wird aber gebeten, den Förderkreis mit Spenden bei der Verwirklichung weiterer Projekte zu unterstützen. „Das Geld soll für unsere kontinuierliche Arbeit genutzt werden“, erzählt der Vorsitzende Hübner. „Eines unserer Ziele ist es beispielsweise, jedes Jahr ein Museumsfest zu veranstalten.“

Turbulente Geschichte

Als die Kammgarnspinnerei 1981 sowie die Firma Rehers Konkurs gingen, wurde in der Delmenhorster Politik heftig diskutiert, was denn nun mit dem Gelände der einstigen Nordwolle passieren sollte. An diesen Diskussionen beteiligte sich auch eine Bürgergruppe, nachdem im Jahr 1984 eine Veranstaltung vorbereitet wurde. Schließlich ergab sich hieraus die Gründung zu einem Verein. Dies war im Jahr 1987. Ziel war es, das industrielle Erbe der Stadt auf der Nordwolle zu erhalten und zu pflegen. Schließlich wurde im Jahr 1988 der „Förderkreis Industriemuseum Delmenhorst“ (FID) gegründet. Der Verein war es auch, auf dessen Initiative hin vor der Eröffnung des „Fabrikmuseums Nordwolle“ im Jahr 1996 Führungen, Museumsfeste und Veranstaltungen in der Turbinenhalle veranstaltet wurden.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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