• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Jubiläum In Delmenhorst: Bei Hospizdienst geht es auch ums Leben

16.01.2020

Delmenhorst Mit dem Hospizdienst verbinden viele Menschen nur das Sterben. Mitarbeiter berichten oft von einer zunächst ablehnenden Haltung, da viele Schwerkranke und deren Angehörige dem Ende nicht entgegenblicken wollten. „Bei uns geht es aber auch ums Leben“, sagt Arthur Meinken, der als ehrenamtlicher Trauerbegleiter im Einsatz ist. „Wir wollen den Menschen ein Stück Normalität zurückgeben“, meint Koordinatorin Monica Eberhardt.

Seit 25 Jahren übernimmt der Hospizdienst Delmenhorst diese wichtige Aufgabe. Deshalb lädt der Verein zum Jubiläumsfest am Samstag, 25. Januar, von 10 bis 12.30 Uhr in die Markthalle ein. „Wir nehmen das zum Anlass, mehr über unsere Arbeit zu informieren“, sagt Vorsitzender Jürgen Schurig. Beim Fest wird es Infostände der Netzwerkpartner geben sowie Podiumsgespräche über Hospiz- und Palliativarbeit.

Über 40 Ehrenamtliche engagieren sich in der Trauer- und Sterbebegleitung des Hospizdienstes. Nach 30 Begleitungen im Jahr 2018 wurden im Vorjahr bereits 51 Menschen begleitet. „Der Bedarf wird immer größer. Deshalb benötigen wir mehr Geld, um qualifiziert ausbilden zu können“, sagt Schatzmeister Klaus Fr. Gardemann.

Aufgrund der „deutlichen Zunahme“ hat sich der Hospizdienst Verstärkung ins Haus geholt. Nadine Behrmann ist die dritte Koordinatorin. Nachdem sie die nötigen Qualifikationen erworben hat, soll sie ab dem 1. Juli voll einsteigen. Um Arbeitsplatz und Ausstattung zu finanzieren, hat der Hospizdienst einen Antrag an die Stadt gestellt – ansonsten müssen die Anschaffungen aus Spenden finanziert werden.

Der Hospizdienst hat sich zum Jubiläum einige Ziele gesteckt. „Wir wollen in Zukunft situationsbedingter arbeiten. Dazu gehören Angebote für junge Witwen oder Männer, die anders trauern als Frauen, und Hinterbliebene von Suizidtoten“, erklärt Schurig. Ein weiteres Feld seien die Familienbegleitungen. Dafür würden zwei Mitarbeiterinnen fortgebildet. „Wir möchten ein größeres Bewusstsein in der Gesellschaft für unsere Arbeit erreichen“, sagt Schurig. Die Menschen sollten ihre Hemmschwelle überwinden. Denn der Hospizdienst sei für Sterbende und deren Angehörige da, um diese zu entlasten.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2460
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.