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NWZonline.de Region Delmenhorst

Klärschlamm: Neuer Partner für Entsorgung

17.08.2019

Delmenhorst Die Stadtwerkegruppe Delmenhorst (SWD) hat einen neuen Entsorger für Klärschlamm gefunden: Ab 2020 wird sie mit dem Bremer Unternehmen Kenow (Klärschlammentsorgung Nordwestdeutschland) zusammenarbeiten.

SWD-Geschäftsführer Hans-Ulrich Salmen zeigte sich bei der Vertragsunterzeichnung erfreut und betonte die Regionalität. Kurze Transportwege seien ebenso gewährleistet wie die Tatsache, dass der Klärschlamm dort verbrannt werde, wo er auch wärmetechnisch genutzt werden könne. Berend Beatt (Geschäftsführer KENOW): „Wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit.“ Britta Fengler von der Stadtwerkegruppe: „Der jetzt geschlossene Vertrag läuft über mindestens zehn Jahre und berücksichtigt auch die gesetzlich geforderte Phosphorrückgewinnung.“ Die sogenannte Phosphorrückgewinnung gehört zur bundesweiten Neuregelung der Klärschlammverordnung: Große Kläranlagen dürfen demnach den Klärschlamm nur noch bis 2029 beziehungsweise 2032 auf den Feldern, also bodenbezogen, entsorgen. Danach muss der Klärschlamm in einer Monoverbrennungsanlage thermisch verwertet werden. Das dient dazu, aus diesen Abfallprodukten den wichtigen Mineralstoff Phosphor herausleiten zu können.

Bis 2029 wollte man bei der Stadtwerkegruppe allerdings nicht warten. Bereits seit 2017 entsorgt das Delmenhorster Unternehmen den Klärschlamm thermisch. Der Vertrag mit dem bisherigen Entsorger endet jedoch Ende dieses Jahres. Und so hatte sich die SWD im Herbst vergangenen Jahres auf die Suche nach einen neuen Entsorger gemacht – den fand sie schließlich im Bremer Unternehmen Kenow.

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Zur Erklärung: Klärschlamm bleibt übrig, wenn Abwasser die Kläranlage passiert. Für die Delmenhorster Kläranlage wären das rund 8000 Tonnen im Jahr, informiert die Stadtwerkegruppe. Dieser Klärschlamm landete dann häufig auf landwirtschaftlichen Feldern als Dünger. „In den letzten Jahren haben sich allerdings die Rahmenbedingungen wesentlich geändert und es erfolgte eine Abkehr der direkten landwirtschaftlichen Nutzung“, so Britta Fengler.

Von 2020 bis 2021 geht der Klärschlamm aus Delmenhorst noch in die thermische Mitverwertung in Bremen. Mitte 2022 werde der Klärschlamm dann umwelt- und klimafreundlich in der geplanten Bremer Monoverbrennungsanlage thermisch verwertet, so Beatt. „Die Monoverwertungsanlage läuft energieautark und wird an das Fernwärmenetz angeschlossen.“

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