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NWZonline.de Region Delmenhorst

Schule in schweren Zeiten erlebt

13.11.2017

Delmenhorst Viel zu erzählen hatten in dieser Woche ehemalige Schüler der Hermann-Allmers-Schule. Noch immer pflichtbewusst lud der ehemalige Klassensprecher Herbert Müller seine Freunde aus der Schulzeit zum Klassentreffen ein – 73 Jahre nach dem Schulabschluss. Die Einschulung sei 1943 und ’44 gewesen, erklärt der 79-Jährige. „Damals bin ich noch barfuß zur Schule gegangen. Wenn wir ein Heft kaufen wollten, brauchten wir 20 Pfennig und Altpapier.“ Trotz der schwierigen Schulzeit zwischen Krieg und Nachkriegszeit habe er seine Schulzeit, die 1953 endete, in positiver Erinnerung. „Trotz der Entbehrungen! Und in der ersten Zeit gab es noch Stockhiebe.“

Nacheinander erzählten die ehemaligen Mitschüler aus ihren Erinnerungen. Care-Pakete, Fahrten ins Schullandheim auf der Großen Höhe oder das Fußballspiel mit selbst genähten Bällen kamen darin vor. „Auf dem Schulweg gab es noch Fliegeralarm und wir waren alle etwas unterernährt.“ Daran konnte auch Keksmilch- und Kakaosuppe nicht viel ändern – in guter Erinnerung blieb sie trotzdem.

„Ich bin ausgesprochen zufrieden mit dem Treffen“, sagte Herbert Müller. Manche Freundschaften hielten schon 73 Jahre. Jetzt soll die Taktzahl der Treffen ein wenig erhöht werden. Weite Wege haben wenige. „Die meisten sind in Delmenhorst geblieben.“

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