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NWZonline.de Region Delmenhorst

Hebammen wenden sich an Politik

17.01.2019

Delmenhorst Die He­bammenlandesverbände Niedersachsen und Bremen haben infolge des Ausscheidens von Dr. Katharina Lüdemann als Chefärztin der Frauenklinik am Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) dem Oberbürgermeister und den Ratsmitgliedern der Stadt Delmenhorst einen Fragenkatalog vorgelegt.

Unter anderem äußern die Verbände ihre Befürchtung, dass aufgrund der Kündigungen vieler Mitarbeiter eine Geburtshilfe unter angemessener Personalbesetzung in nächster Zeit vermutlich nicht möglich sei. „Wie sehen Sie die Zukunft einer Frauenklinik, wenn es keine Geburtshilfe oder nur noch eine profilveränderte bis profillose Geburtshilfe geben wird?“, fragen die Hebammen.

Sie fragen sich auch, ob dem Rat die Unterscheidung zwischen einer frauenorientierten, respektvollen Geburtshilfe und Gynäkologie und einer direktiven Geburtsmedizin und Gynäkologie geläufig sei. Auch konfrontieren sie die Kommunalpolitiker damit, ob ihnen die Inhalte und Zielrichtung des Nationalen Gesundheitsziels bekannt seien, das der bisherigen geburtshilflichen Haltung des JHD entspreche „und daher die Abteilung unter der Leitung von Dr. Lüdemann und ihrem Team überregional als besonders vorzeigbar galt“.

Auch auf die marketingstrategische Bedeutung der Geburtshilfe einer Klinik, wenn diese von positiven Erfahrungen geprägt sei, weisen die Hebammen hin.

In dem Katalog taucht auch die Frage auf, welche Rolle der Oberbürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender des JHD bei der Entscheidung für die Zukunft der Frauenklinik gespielt habe. Außerdem fragten sich die beiden Verbände, ob die Entscheidung zur Einstellung eines neuen Chefarztes allein vom Geschäftsführer des Krankenhauses getroffen worden sei, und ob es im Vorfeld ein Auswahlgremium gegeben habe.

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