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NWZonline.de Region Delmenhorst

Kriminalstatistik Für Delmenhorst: Rund 700 Delikte weniger als im Vorjahr

25.03.2020

Delmenhorst Eine konstant hohe Aufklärungsquote, so wenig Straftaten wie seit zehn Jahren nicht mehr und eine deutlich gesunkene Wahrscheinlichkeit für die Menschen, Opfer einer Straftat zu werden. Das sind einige Highlights der polizeilichen Kriminalstatistik, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Im Jahr 2019 verzeichnete die Polizei in der Stadt Delmenhorst mit 5352 gegenüber 6038 rund 700 Delikte weniger als im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote sank in dieser Zeit leicht von 63,6 auf 61,6 Prozent.

„Der Trend der sinkenden Fallzahlen setzt sich in nahezu allen Deliktsbereichen fort. Das betrifft auch den Wohnungseinbruchdiebstahl, der für die betroffenen Menschen stets sehr belastend ist. Dabei halten wir unsere hohe Aufklärungsquote“, freut sich der Leitende Kriminaldirektor Jörn Stilke. Dies sei auch der guten Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken.

Gesunkene Zahlen konnte die Polizei bei den Rohheitsdelikten (Körperverletzung) vermelden. Diese gingen von 898 im Jahr 2018 auf 761 zurück. Das gilt auch für Eigentumsdelikte (Diebstähle) mit 1937 (2018: 2145), Wohnungseinbruchdiebstähle mit 193 (200) und Rauschgiftkriminalität mit 378 (439). Unverändert blieb die Gewalt gegen Polizeibeamte. Gegenüber 27 Fällen 2018 waren es 28 in 2019. Auffällig war der Anstieg der Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstählen um acht Prozentpunkte auf 32,6 Prozent. Dabei handelt es sich laut Kriminaldienstleiter Andre Wächter um eine statistische Ungenauigkeit: „Viele Fälle wurden schon 2018 erfasst, konnten aber erst nach dem Jahreswechsel aufgeklärt werden.“

Bei der aktuellen Einwohnerzahl in Delmenhorst von 77 607 bedeutet das auf 100 000 Einwohner gerechnet eine Deliktzahl von 6896. Diese liegt unter dem Durchschnitt der kreisfreien Städte in Niedersachsen, der 8076 Delikte beträgt. Es konnten 3299 Fälle aufgeklärt werden, die von 2366 Tatverdächtigen begangen wurden. Darunter wurden 212 Heranwachsende, 197 Jugendliche und 74 Kinder als Tatverdächtige ermittelt. Auf einem weiter hohen Niveau ist die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen, die bei 34,7 Prozent liegt. Zwar ist auch dort die Zahl der geklärten Fälle von 933 auf 820 gesunken; der prozentuale Anteil stieg aber in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich weiter an.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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