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NWZonline.de Region Delmenhorst

Polizei-Kontrollen am Bahnhof effektiv

14.03.2019

Delmenhorst „Die Zahlen spiegeln den schlechten Ruf der Stadt in keiner Weise wider.“ Das betonte Jörn Stilke, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, am Mittwoch bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik 2018. Im Stadtgebiet Delmenhorst wurden insgesamt 6038 Straftaten registriert – 103 Taten (minus 1,68 Prozent) weniger als 2017. Damit steht Delmenhorst besser da als vergleichbare Städte wie Emden oder Wilhelmshaven.

Ebenso wie in Niedersachsen und im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg konnte die Aufklärungsquote verbessert werden – und zwar von 62,95 % auf nunmehr 63,61 %. Insgesamt klärte die Polizei 3841 Fälle auf.

In Delmenhorst wurden 2018 insgesamt 2758 Tatverdächtige ermittelt; von diesen lebten 1867 in der Stadt (67,69 %). Dabei lag der Anteil der Asylbewerber bei 6,85 %. Im Bereich der gesamten Polizeidirektion beträgt er 7,54 %. Im Bereich der gesamten Inspektion ist ein leichter Anstieg im Bereich der „Straftaten gegen das Leben“, etwa versuchter Totschlag, zu verzeichnen: Genau 17 Taten (2017: 14). 19 Taten, also auch ältere Fälle, wurden aufgeklärt. Bei „Straftaten gegen das Leben“ wurden in drei Fällen Messer benutzt.

Ein Anstieg um 115 Fälle (plus 14,69 %) auf nunmehr 898 Taten ist bei den „Rohheitsdelikten“ (Körperverletzung, Raub, Bedrohung oder Nötigung) in Delmenhorst zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote stieg auf 91,43 % (plus 2,66 %). Den Hauptanteil der „Rohheitsdelikte“ bilden mit 660 angezeigten Fälle (plus 15,41 %) weiterhin Körperverletzungsdelikte. Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung blieb mit 74 (2017: 73) nahezu gleich. Die Aufklärungsquote lag bei knapp 90 Prozent.

Einen deutlichen Rückgang von 2303 auf 2145 Taten (minus 6,86 %) verzeichnet die Polizei bei den Diebstahlsdelikten. „Mehr als jeder dritte Diebstahl wird aufgeklärt“, berichtete Oliver Lenz, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. Gegen den Landestrend ist in Delmenhorst die Zahl der Wohnungseinbrüche von 188 auf 200 Taten (plus 6,38 %) gestiegen. In 41 Prozent der Fälle sei es aber beim Einbruchsversuch geblieben.

439 Rauschgiftdelikte sind 2018 polizeilich registriert worden; 2017 lag die Zahl noch bei 287 (plus 52,96 %). Stilke und Lenz erklärten dies mit den verstärkten Kontrollen am Delmenhorster Bahnhof, der zum „verrufenen Ort“ erklärt wurde. Nach Angaben von Carsten Hoffmeyer, dem Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, gab es dort rund 500 Kontrollmaßnahmen. 800 Personen waren betroffen. Auch die Videoüberwachung am Bahnhof sei erfolgreich. Die Polizei habe sich darauf eingestellt, dass die Drogendealer oft die Graft als „Rückzugsort“ aufsuchen würden.

Der neue Paragraf 114 und der bestehende § 113 ermöglichen eine besondere Ahndung von Gewalt gegen Polizeibeamte. Im Stadtgebiet Delmenhorst wurden 2018 insgesamt 22 Taten verzeichnet; 2017 waren es noch 25.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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