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NWZonline.de Region Delmenhorst

,Man darf es nicht dem Markt überlassen‘

14.06.2018

Delmenhorst /Landkreis Ein neues Format, die „Fraktionsvorsitzendenkonferenz“, erprobte der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen am Dienstag im Bremer Weserstadion. Eingeladen hatte der Verein mit Sitz in Delmenhorst die 128 Fraktionsvorsitzenden aus den Räten der 28 Mitgliedskommunen. Sie bearbeiteten das Thema „Bezahlbarer Wohnraum für alle“. An der Veranstaltung nahmen rund 90 Personen teil. Aus Delmenhorst waren lediglich Edith Belz (Fraktion Die Linke) und Thomas Kuhnke (Freie Wähler) dabei sowie Stadtbaurätin Bianca Urban als Mitglied des Kommunalverbund-Vorstandes. Am Mittwoch stellten der Kommunalverbunds-Vorsitzende Andreas Bovenschulte und Geschäftsführerin Susanne Krebser die Ergebnisse der Tagung vor, die in eine „regionale Wohnungsmarktstrategie“ münden soll. Für die Projekt-Umsetzung erhält der Kommunalverbund für vier Jahre Zuschüsse vom Bund.

„Das Thema hat deutlich an Bedeutung gewonnen“, sagt Bovenschulte. Denn: Viele Jahre sei zu wenig gebaut worden. Zudem seien große Teile des geförderten Wohnungsbaus aus der Mietpreisbindung herausgefallen oder würden in Kürze herausfallen. Durch den demografischen Wandel steige die Nachfrage nach Wohnungen für Ein- bis Zweipersonenhaushalte. Und schließlich wachse die Bevölkerung wieder, auch durch die Zuwanderung. Das alles spiegele sich auch in höheren Mieten wider. Von 2016 auf 2017 seien die Kaltmieten im Mittel um fünf Prozent gestiegen. „Irgendwie sind wir alle betroffen, in den Städten mehr, aber auch in den Landgemeinden“, so der Kommunalverbunds-Vorsitzende. Auch auf dem Lande würden mehr Mietwohnungen benötigt, betont Susanne Krebser.

Bovenschulte: „Alle waren der Überzeugung: Man darf es nicht dem Markt überlassen, sondern man muss politisch eingreifen.“ Konkret könnte das bedeuten: Die Mitgliedskommunen verständigen sich über eine Quote für geförderten Wohnraum und den Abschluss von sogenannten Infrastrukturfolgekosten-Verträgen mit den Investoren, so dass diese überall die gleichen Rahmenbedingungen vorfinden. Krebser: „Jetzt beginnt die inhaltliche Arbeit an einem gemeinsamen Strategieentwurf.“

Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst
Tel:
04221 9988 3
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