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NWZonline.de Region Delmenhorst

Kirchenkreis beschließt Pfarrstellenverteilung

21.05.2019

Delmenhorst /Landkreis „Jetzt sind wir weiter als alle anderen Kirchenkreise. Das haben Sie wirklich gut gemacht.“ So brachte Dr. Detlev Lauhöfer, Vorsitzender der Kreissynode Delmenhorst/Oldenburg-Land, den gefassten Beschluss über die zukünftige Pfarrstellenverteilung bei der Versammlung des Kreiskirchenrates in Delmenhorst auf den Punkt.

Bis 2030 soll die notwendige Pfarrstellenverteilung aufgrund der zu erwartenden Abnahme der Gemeindegliederzahlen, Finanzen sowie dem Mangel an zu erwartendem Pfarrernachwuchs umgesetzt sein. Voraus ging eine sachliche Diskussion darüber, wie die dann insgesamt von 33 auf 28,5 reduzierten Pfarrstellen auf die Gemeinden und Aufgaben im Kirchenkreis verteilt werden sollen.

Ein Antrag von Pastor Martin Böhmen aus Wardenburg, der alle Stellen bei den Gemeinden belassen wollte, fand keine Mehrheit. Ähnlich, wie es der Kreiskirchenrat vorgeschlagen hatte, doch ohne pfarramtliche Aufgaben auf Kirchenkreisebene festzulegen, beinhaltete der Antrag von Pastor Dietrich Jaedicke aus Großenkneten zwei Funktionspfarrstellen, über deren Verwendung der Kreiskirchenrat flexibel entscheiden kann. Dieser Antrag fand, auch beim Kreiskirchenrat, eine breite Mehrheit.

So ist es möglich – wenn 2023 acht Pfarrstellen durch Ruhestand vakant und nicht gleich wieder besetzbar sind – diese durch Springerkräfte zu versorgen. Bei diesem Beschluss habe sich gezeigt, wie sinnvoll es gewesen sei, die Pfarrstellenverteilung in die Verantwortung des Kirchenkreises zu geben, wodurch die einzelnen Gemeinden daran beteiligt seien.

Kreispfarrer Bertram Althausen berichtete zudem, dass die kirchliche Trauung nun auch für homosexuelle Paare innerhalb der Oldenburgischen Kirche möglich ist. Außerdem will die Oldenburgische Kirche eine Null-Toleranz-Politik bei sexualisierter Gewalt umsetzen. In den Bereichen der evangelischen Kindergärten, der Jugendarbeit und der Kirchenmusik gebe es bereits Konzepte und Schulungen zur Sensibilisierung und Prävention. Das solle ausgebaut und ergänzt werden. Auch unterstrich Althausen den Wert der Altenpflegeheimseelsorge. Acht große Pflegeheime werden von zwei Altenheimseelsorgern mit jeweils einer halben Stelle betreut, 25 Einrichtungen von Gemeindepastoren mitversorgt.

Der Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land hat derzeit rund 87 000 Gemeindeglieder. Für 2030 wird mit einer Abnahme auf etwa 71 000 Mitglieder gerechnet.

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