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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Ich bin ein Mensch, der Stillstand nicht mag“

10.10.2017

Delmenhorst Deniz Kurku ist ein Mensch der gerne in Bewegung ist. „Ich mag keinen Stillstand – egal ob im Sport oder in der Politik“, sagt der 35-jährige Delmenhorster von sich selbst.

So verwundert es auch nicht, dass das Motorradfahren und das Freizeitboxen beim TV Jahn zu seinen Hobbys zählen. Wenn der studierte Politikwissenschaftler Entspannung braucht, gehe er am liebsten in der Natur Spazieren.

Wichtig ist ihm aber auch der Kontakt zu Freunden und seiner Familie. Außerdem hört er gerne Musik – eine bestimmte Richtung bevorzugt er dabei nicht wirklich. „Ich kann in allen Musikstilen etwas für mich entdecken“, berichtet der Politiker.

2002 wurde Kurku Mitglied der SPD. Eine aktiver Rolle in der Politik nimmt er ab 2011 ein. Seit diesem Jahr ist er Ratsmitglied in Delmenhorst und gehört der Ratsfraktion seiner Partei an.

Sein Engagement für seine Heimatstadt will der 35-Jährige auch im Landtag in Hannover weiter fortsetzen. Ihm gehe es darum, etwas zu bewegen und die Interessen von Delmenhorst stark zu vertreten.

Besonders wichtig sei ihm dabei der Austausch mit seinen Mitmenschen. „Man kann mich jederzeit kontaktieren und über alles mit mir reden“, verspricht Kurku. Und dieses Angebot würde auch von vielen Menschen angenommen.

Meine drei Ziele für meinen Wahlkreis

Bildung: Unsere Schulen müssen gut ausgestattet sein. Deshalb will ich versuchen, in diesem Bereich so viele Fördergelder wie möglich nach Delmenhorst zu holen. Außerdem sollte Bildung generell kostenlos sein – und zwar von der Kita bis zum Meisterbrief beziehungsweise Master-Abschluss.

Soziale Wirtschaft: Delmenhorst muss als Wirtschaftsstandort gestärkt werden – aber nicht auf Kosten des Sozialen. Mein Ziel ist, beides in einer sozialen Wirtschaftspolitik zu vereinen.

Starke Stimme für Delmenhorst: Delmenhorst soll in Hannover eine starke Stimme bekommen. Unsere Interessen müssen besser durchgesetzt werden. Dabei gilt es, mit offenen Augen und Ohren zu arbeiten, um Gutes von anderen zu übernehmen und auch als Mittler aufzutreten, damit man voneinander profitieren kann.

Mir ist sehr wichtig, etwas für Delmenhorst zu erreichen und dafür will ich mich dann auch im Landtag in Hannover einsetzen. Ansonsten bräuchte ich ja keine Politik machen.

Hier hat meine Partei unrecht

Generell denke ich, dass Irren menschlich ist. Das gilt auch für uns Sozialdemokraten. In der Vergangenheit hat sich die Landesregierung nach Gesprächen mit der Fleischindustrie zum Beispiel darauf verlassen, dass diese, wie versprochen, in Tarifverhandlungen bessere Löhne für Arbeiter aushandelt. Leider ist in dieser Hinsicht gar nichts passiert. Das ist nicht gut gelaufen.

So werbe ich um Stimmen

Um Stimmen werbe ich in erster Linie durch meine Arbeit, die ich zum Beispiel im Stadtrat verrichte. Dabei versuche ich mich für die Belange der Bürger einzusetzen, egal ob das ein Basketballkorb oder ein Kreisverkehr ist. Im Wahlkampf selbst habe ich direkte Gespräche mit Bürgern gesucht und auch auf Facebook geworben.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Ich denke, wir sollten uns beim Thema Untersuchungsausschüsse Gedanken machen, ob weniger mehr ist. Es gab zum Beispiel einen Untersuchungsausschuss zum Thema der möglichen islamistischen Bedrohung in Niedersachsen. Da wurde viel geredet, herausgekommen ist dabei aber kaum etwas. Die verursachten Kosten hätte man besser in Präventionsprogramme stecken können.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Wenn ich in die Landesregierung komme, will ich in erster Linie Delmenhorst vertreten, das ist meine Heimat, meine Stadt. Deshalb strebe ich auch nicht nach Posten. Ich stehe für die Menschen, die mich gewählt haben, denn Politik ist für mich kein Job sondern ein Amt, das mir verliehen wurde.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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