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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Schnell erfahren, wo Bürgern der Schuh drückt“

12.10.2017

Delmenhorst Sie ist in Delmenhorst geboren, hat hier gearbeitet und kommt privat immer wieder gern in diese Stadt. Daher musste Karin Benoit nicht lange überlegen, als ihr die Landtags-Kandidatur für die Freien Wähler im Wahlkreis 65 angetragen wurde – auch wenn sie in der Nachbargemeinde Ganderkesee zuhause ist.

Als stellvertretende Leiterin der Bundesgeschäftsstelle der Freien Wähler in Ganderkesee ist Karin Benoit eng eingebunden in die organisatorische und politische Arbeit ihrer Partei. Vor vier Jahren trat die Bürokauffrau die Stelle an, nachdem sie zuvor für die Rheumaliga in Delmenhorst gearbeitet hatte. „Damals stand gerade die Bundestagswahl bevor und ich habe schnell erfahren, wo die Bürger der Schuh drückt“, schildert die Kandidatin, wie sie in die Politik quasi hineingerutscht ist.

2016 kandidierte Karin Benoit für den Ganderkeseer Rat, verpasste das Mandat aber. Sie ist erste Ersatzperson und fungiert als Fraktionsgeschäftsführerin. Ihre politische Schwerpunkte sind die Themen Bildung und Soziales. Aber auch für Gesundheit und Pflege setzt sie sich ein – unter anderem aus persönlichem Erleben.

Am Dienstag ist die Kandidatin 50 geworden. Deshalb konnte sie eine Woche lang keinen Wahlkampf bestreiten, denn den Geburtstags-Flug nach Gran Canaria hatte Ehemann Jörg gebucht, als die Landtagswahl noch für den 14. Januar 2018 angesetzt war. Noch lieber und öfter reist das Paar in die Türkei – trotz der politischen Entwicklung dort. Man müsse differenzieren, so Benoit, zwischen dem Regime und den Menschen vor Ort, die selbst unter der Politik der Regierung leiden würden.

Diese drei Ziele möchte ich für den Landkreis erreichen

Gleichwertige Bildungschancen
Ich setze mich für kostenlose Krippen- und Kitaplätze ein. Denn Bildung fängt bereits in der Krippe an und muss bis zum Abschluss der ersten Ausbildung/Studium vom Staat gefördert und unterstützt werden.

Stärkung unserer sozialen Sicherungssysteme
Das Gefühl sozialer Sicherheit schwindet, die Furcht vor sozialem Abstieg steigt. Dies muss sich ändern. Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen darf nicht zu Rentenbenachteiligungen führen. Ich setze mich deshalb für eine Mütterrente sowie für eine Anrechnung von Pflegezeiten auf die Rente ein.

Würdevolles Leben im Alter
Eigenständiges und selbstbestimmtes Leben muss bis ins hohe Alter möglich bleiben. Den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen, ist Wunsch vieler Menschen und muss von der Politik respektiert werden. Deshalb setze ich mich für den Ausbau alternativer Wohnformen, wie etwa Wohngruppen für Menschen mit Demenz und generationen-übergreifendes Wohnen ein. Alle bislang angedachten Konzepte bauen auf eine verlässlichen Pflege auf. Ich fordere deshalb eine Offensive für Pflegekräfte. Sie muss sofort einen ausreichenden Personalschlüssel, qualifizierte Aus- und Weiterbildung, eine höhere und leistungsgerechte Entlohnung der Beschäftigten und bessere Arbeitsbedingungen in diesem Bereich beinhalten.

Es kann nicht sein, dass qualifizierte Pflegekräfte deutlich schlechter bezahlt werden als Verwaltungskräfte. Darüber hinaus muss mehr Zeit für den Patienten zur Verfügung stehen.

Hier hat meine Partei Unrecht

Ich bin gegen den geplanten Islam-Unterricht an unseren Schulen. Richtig ist, dass Kinder wirksam gegen islamische Fundamentalisten geschützt werden. Aber wenn diese am Vormittag in der Schule von in Deutschland ausgebildeten Islamlehrern unterrichtet werden, dann laufen sie Nachmittags immer noch in die Moscheen und hören dort ein Alternativprogramm. Hier gilt es anzusetzen und die gelehrten Inhalte in den Moscheen besser zu kontrollieren.

So werbe ich um Stimmen

Nichts kann den klassischen Straßenwahlkampf ersetzen. Unsere Partei setzt bei dieser Landtagswahl erstmals verstärkt auf die sozialen Netzwerke, welche uns helfen zielgerichtet allgemeine Botschaften an unserer potenziellen Wähler zu vermitteln. Dies muss jedoch ergänzt werden um den persönlichen Kontakt vor Ort. So bin ich am 14. Oktober in der Fußgängerzone in Delmenhorst im Bürgergespräch. Kommen sie gerne vorbei.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Nichts kann den klassischen Straßenwahlkampf ersetzen. Unsere Partei setzt bei dieser Landtagswahl erstmals verstärkt auf die sozialen Netzwerke, welche uns helfen zielgerichtet allgemeine Botschaften an unserer potenziellen Wähler zu vermitteln. Dies muss jedoch ergänzt werden um den persönlichen Kontakt vor Ort. So bin ich am 14. Oktober in der Fußgängerzone in Delmenhorst im Bürgergespräch. Kommen sie gerne vorbei.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Die Vernachlässigung der Pflegepolitik in Niedersachsen darf sich nicht fortsetzen, deshalb würde ich gerne Frau Rundt als Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung beerben.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
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