DELMENHORST - DELMENHORST - Die alte Markthalle soll in Zukunft ein attraktiver Anlaufpunkt für breite Bevölkerungsschichten sein. Das ist die offizielle Zielsetzung der Stadt Delmenhorst. Wie eine solche Aufwertung des Rundbaus funktionieren könnte, stellten am Mittwoch drei potenzielle Investoren dem Ausschuss für Wirtschaft und zentrale Angelegenheiten vor.

Eines der Nutzungskonzepte präsentierte die Bremer Firma „Gastro Support“. Ihr schon länger diskutiertes Modell sieht die Einrichtung eines Bistro-Cafés vor. Dazu müsste das Gebäude – wie bei allen anderen Konzepten auch – zunächst vollständig entkernt werden. Danach wolle seine Firma auf 400 Quadratmetern „ein gastronomisches Zentrum“ etablieren und das Stadtbild dadurch „signifikant verbessern“, sagte Geschäftsführer Uwe Lammers in der öffentlichen Ausschusssitzung.

Für eine gastronomische Nutzung der Markthalle plädierte auch der Delmenhorster Restaurant-Inhaber Nabil Danbo, der erst vor wenigen Wochen als möglicher Investor bei der Stadt vorstellig geworden war. Er plant zudem, die so genannte Umfahrt als Ausstellungsraum zu nutzen.

In eine andere Richtung ging der Vorschlag der Delmenhorster Feith-Gruppe. Sie will den Rundbau wieder in seiner ursprünglichen Funktion als Markthalle nutzen. Dafür sollen in der zentralen Halle Nischen geschaffen werden, die Einzelhändler dann mieten können. In einem Anbau sollen ein Café und ein Restaurant entstehen.

Unklar blieb am Mittwoch, welchen der drei Vorschläge die Ausschussmitglieder favorisierten, denn auf eine Abstimmung über die vorliegenden Konzepte wurde im öffentlichen Teil der Sitzung verzichtet.