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Max-Planck-Gymnasium Ein bekanntes Gesicht am „Maxe“

Désirée Bertram

Delmenhorst - „Das Gefühl war wie heimzukommen“, sagt Erika Labinsky mit einem Lächeln. Sie ist die neue stellvertretende Schulleiterin am Max-Planck-Gymnasium und die Nachfolgerin von Andreas Langen, der nun als Schulleiter am Gymnasium in Wildeshausen arbeitet. Labinsky hat laut Schulleiterin Katrin Wutschke mit ihren fachlichen und pädagogischen Kenntnissen überzeugt. Seit Beginn der zweiten Hälfte des laufenden Schuljahres wird das „Maxe“ von zwei Frauen geleitet.

Mit Labinsky kehrt ein bekanntes Gesicht zurück ans Maxe – wenn auch in einer neuen Position. Denn die Oldenburgerin war bereits zwölf Jahre lang, von 2006 bis 2018, als Lehrerin an dieser Schule tätig. Sie unterrichtete die Fächer Deutsch, Französisch und Darstellendes Spiel.

Wechsel nach Oldenburg

Vor ein paar Jahren hatte die Pädagogin entschieden, sich beruflich weiterzuentwickeln. Dafür wechselte sie in die erweiterte Schulleitung des Neuen Gymnasiums Oldenburg. Als die Stelle der Stellvertreterin am Maxe vakant wurde, habe sie kurz überlegt und sich dann entschieden: „Das Gesamtpaket hat mich überzeugt.“ Mit geringerer Stundenanzahl werde sie auch weiter unterrichten.

„Ich hatte eine große Vorfreude und gleichzeitig auch eine gewisse Aufregung“, erzählt sie rückblickend. Die Schule an sich kenne sie zwar, aber ihre Funktion sei neu: „Mir ist die Verantwortung bewusst.“ Die Arbeit als stellvertretende Schulleiterin bringe eine neue Perspektive mit sich. „Man hat eine Gesamtverantwortung und nicht nur eine Klasse im Blick – sondern alle Schüler, Eltern, Kollegen und Mitarbeiter der ganzen Schule“, sagt Labinsky. Zudem bringt sie die Perspektive einer zweifachen Mutter junger Kinder mit und könne Verständnis für die Situation der Eltern aufbringen: „Vor allem jetzt, während Corona, wenn sie alles unter einen Hut bekommen müssen.“

Den ersten Tag in ihrer neuen Position habe sie spannend und von Freude geprägt empfunden: „Das war ein schönes Ankommen.“ Neben vielen bekannten Mitarbeitern seien einige neu dazugekommen. „Man merkt, dass viele ans Maxe zurückkehren“, sagt sie über ihre Kollegen. Einige heutige Lehrer seien früher Schüler am Gymnasium gewesen.

Modernes Verständnis

Besonders gut gefalle ihr das moderne Verständnis der Schule und auch die Herausforderung der vielfältigen Arbeit in den verschiedenen Bereichen. Beispielsweise möchte die neue Stellvertreterin bei der Schulentwicklung mitwirken: „Mich interessieren außerschulische Projekte“, betont Labinsky. Auch ist es ihr ein wichtiges Anliegen, die Schulgemeinschaft weiter zu stärken und eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Labinsky freut es, wenn die Schüler sagen: „Ich habe hier meinen Weg gemacht.“

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