• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Wie Radfahren attraktiver wird

24.07.2018

Delmenhorst Auf Hochtouren lief beim Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen in den vergangenen Wochen die Datenerhebung für die Erarbeitung des Regionalen Mobilitätskonzepts Radverkehr. Gegenstand des Projekts, an dem der Verbund zusammen mit einem Verkehrsplanungsbüro arbeitet, ist die Konzeption eines Alltagsradwegenetzes für die Region Bremen. Mitglieder des in Delmenhorst ansässigen Kommunalverbundes sind 28 Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und die beiden Landkreise Oldenburg und Osterholz. Seine Hauptaufgabe sieht der Verbund in der Entwicklung der Region über administrative Grenzen hinweg. Das gilt auch für den Radverkehr.

Um sich zunächst ein Bild vom heutigen Zustand der Radverkehrsinfrastruktur zu machen, wurden rund 1540 Kilometer Radwege, Wirtschaftswege und Straßen ohne Radwege sowohl in ländlichen wie in städtischen Räumen – vor allem hinsichtlich der Führungsform und der Qualität – aufgenommen. Alle Informationen und eine Bilddokumentation werden in einer Datenbank hinterlegt, bevor das Gutachterbüro im nächsten Schritt eine umfangreiche Auswertung und Analyse vornehmen und den endgültigen Netzvorschlag erarbeiten wird.

„Pendeln mit dem Rad“

Zu einem Fachtag Radverkehr zum Thema „Pendeln mit dem Rad“ lädt der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen am Mittwoch, 15. August, in die Delmenhorster Markthalle, Rathausplatz 2, ein. Beginn ist um 10.20 Uhr.

Wie Radverkehrsförderung von der Großstadt bis ins Ländliche in Eigenregie und in interkommunaler Zusammenarbeit gelingen kann, wird ein Schwerpunktthema des Fachtags sein.

Anmeldungen können bis zum 8. August online erfolgen. Vertreter aus Verwaltung und Politik der Mitgliedskommunen zahlen 25 Euro, alle weiteren Teilnehmer 50 Euro.

www.kommunalverbund.de

Am vergangenen Freitag hatten Vertreter des Planungsausschusses des Delmenhorster Rates und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Delmenhorst Gelegenheit, gemeinsam mit Mitarbeitern des Planungsbüros einen Abschnitt des regionalen Netzentwurfs zu befahren und vor Ort mit der Gutachterin ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren auch Hendrik Abramowski, Leiter des für den Radverkehr zuständigen Fachdienstes Verkehr in der Delmenhorster Stadtverwaltung, und Nina Hippel, zuständige Projektmitarbeiterin beim Kommunalverbund. Abramowski begrüßte die Möglichkeit, auf der Tour anhand eines ausgewählten Streckenabschnittes einen Einblick in die praktische Arbeit des Gutachterbüros vor Ort gewinnen zu können.

Die Befahrung erfolgte auch im Zusammenhang mit geplanten Radschnellweg Bremen-Delmenhorst-Oldenburg. „Wir sind übereingekommen, dass wir in Delmenhorst die Politik und außerdem den ADFC gut einbinden können“, so Hippel. „Die mögliche Route des Radschnellweges ist als anschauliches Beispiel sehr geeignet.“

Gefördert wird das Projekt von dem Verein Metropolregion Nordwest, in dem sich 16 Landkreise und kreisfreie Städte sowie drei Industrie- und Handelskammern zwischen Nordsee und Teutoburger Wald zusammengeschlossen haben, aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums sowie vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen.

Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst
Tel:
04221 9988 3

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.