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NWZonline.de Region Delmenhorst

Die Gruppe bereichert ihr Leben

16.04.2019

Delmenhorst „Ich bin sehr dankbar, dass die African Vocals mein Leben bereichern.“ So beschreibt Regine Hink die Arbeit mit der namibischen A-cappella-Gruppe. „Durch Zufall bin ich zur ehrenamtlichen ,Managerin’ der Gruppe geworden“, erzählt die Delmenhorsterin.

Sie und ihr Mann Michael seien schon häufig in Namibia gewesen. Die African Vocals haben sie jedoch nicht dort getroffen, sondern auf ihrer Deutschlandtour vor fünf Jahren. „Seitdem bin ich mit Joel in Verbindung geblieben.“ Joel Nambuli ist einer der Sänger.

Bei ihrer zweiten Deutschlandtour 2017 hat Hink die Gruppe mehrmals wieder getroffen – und sich bereit erklärt, für die dritte Tour einige Konzerte in Norddeutschland zu organisieren. Da der Mentor der Gruppe aus gesundheitlichen Gründen ausfiel, kümmerte sie sich auch um andere Auftritte in diesem Jahr. Unterstützt wird sie dabei von einem Helferteam.

Gründe für das Engagement der Delmenhorsterin gibt es viele. Zum einen fühlt sich Hink dem Land Namibia sehr verbunden. Die Erzählungen der Sänger, über ihre Kindheit und Jugend in Armut und Benachteiligung, hätten sie zudem sehr berührt. Und natürlich ihr Talent: „Für mich ist die Leidenschaft der Gruppe für ihre Musik und die Lebensfreude, die sie auf die Bühne bringt, völlig faszinierend.“

Zwölf Sänger von 21 bis 29 Jahren gehören zu der Band. Acht von ihnen touren in diesem Jahr durch Deutschland. Die Männer stammen überwiegend aus Mondesa, einer Vorstadt von Swakopmund. Ihre Leidenschaft und Begabung für die Musik haben die Sänger in Schul-, Kirchen- und Jugendchören entdeckt, bevor sie 2012 die African Vocals gründeten. „Ihr Traum ist es, eines Tages von ihrer Musik leben zu können“, erklärt Hink. Das funktioniert zur Zeit noch nicht, die Sänger arbeiten nebenher. Auf dem Weg zur Unabhängigkeit möchte Hink sie unterstützen.

Die Gruppe hat sich mit ihrer Musik zwei Zielen verschrieben: Zum einen möchte sie Botschafter sein für authentische namibische Kultur, die Musik und die Traditionen. Außerdem möchte sie ein Vorbild sein: für Kinder und Jugendliche mit einem ähnlich schwierigen und benachteiligten Hintergrund, indem sie ihnen Hoffnung, Inspiration und Ermutigung geben. Dafür engagiert sie sich in sozialen Projekten in Mondesa und spendet diesen immer einen Teil ihrer Tourneeeinnahmen.

In Namibia wurde ihr Talent auch erkannt: Als einzige Gesangsgruppe erreichten sie in der „Namibia Talentshow“ das Finale. Bei den Namibian Championships of the Performing Arts erhielten sie zwei Goldmedaillen.
 Die African Vocals treten am Donnerstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, in der Markthalle in Delmenhorst auf. Karten gibt es bei Nordwest-Ticket.

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