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NWZonline.de Region Delmenhorst

Garten als Treffpunkt für Familien

11.10.2019

Delmenhorst Einen Gemeinschaftsgarten für Wollepark-Bewohnerinnen und -Bewohner gibt es schon länger. Doch aufgrund einer Baustelle am alten Standort musste eine neue Fläche gefunden werden. Auf der Brachfläche an der Stedinger Straße gibt es nun 24 kleine Parzellen, die auch schon alle vergeben sind. „Ich führe schon fast eine Warteliste“, sagt Erika Bernau vom Quartiersmanagement. Neben den einzelnen Parzellen ist auch eine Gemeinschaftsfläche geplant.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt nun auch von der Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). 1400 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Der Scheck wurde nun beim Gartenfest übergeben.

Bernau ist sehr dankbar für die Spende. „Damit wollen wir verschiedene Projekte unterstützen.“ Dazu zählen zum Beispiel Aktionen mit Kindern, wie der Bau von Vogelhäuschen. Auch bienenfreundliche Blumen sollen gepflanzt werden.

Seit Ende August gibt es bei der neuen Fläche einen Zaun und fließend Wasser, wirklich im Garten gearbeitet werden kann also erst seit einigen Wochen. Doch trotz der kurzen Zeit wurde schon einiges geerntet, etwa Kartoffeln und Kürbisse.

In erster Linie soll der Gemeinschaftsgarten ein Ort sein, an dem sich Familien treffen können, so Bernau. Aber sie freut sich auch, dass es so viele begabte Gärtnerinnen und Gärtner gibt, die hier ein Interesse teilen. Und auch, wenn nicht immer alle die gleiche Sprache sprechen, klappt es mit der Kommunikation meist trotzdem ganz gut. Der Gemeinschaftsgarten schafft Aufmerksamkeit für die Arbeit des Nachbarschaftsbüros und das nicht nur bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Dadurch, dass der Garten an der Stedinger Straße liegt, ist er sehr präsent und auch Passantinnen und Passanten halten immer mal wieder an und fragen nach, was das für eine Fläche ist.

Für den Garten gibt es auch einen Beauftragten vom Nachbarschaftszentrum: Issa Alkass ist zur Stelle, falls Unterstützung benötigt wird. Er ist der interaktive Gartenworker und Ehrenamtlicher bei der Diakonie. „Wenn ich Zeit habe, bin ich hier“, sagt er. Außerdem unterstützt er Aktionen mit Kindern und hat die Figuren gebastelt, die den Zaun schmücken. Er ist zuständig „für alles, was den Garten belebt“, erklärt Bernau. Und außerdem spricht er arabisch, aramäisch, ein bisschen kurdisch und deutsch – also kann er sich auch eigentlich mit allen unterhalten.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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