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NWZonline.de Region Delmenhorst

Oberschule Süd In Delmenhorst: Endlich an einem Standort vereint

13.02.2020

Delmenhorst Auf den ersten Blick unterscheidet den Klassenraum nicht viel von anderen. Nur beim näheren Hinsehen fällt auf: Das ganze Schulgebäude ist aus mobilen Containern zusammengesetzt. Durch die neuen Mobilbauten, die pünktlich nach den Weihnachtsferien in Betrieb genommen worden sind, ist die Oberschule Süd jetzt an einem Standort in Delmenhorst vereint. „Es sind nicht einfach nur Container geworden, sondern richtige Räume, um gut lernen zu können“, freut sich Schulleiter Claus Schroeder.

Der zweistöckige Bau aus 80 Containern bietet zwölf Klassen mit rund 250 Schülern Platz. Er ersetzt den bisherigen Außenstandort an der Königsberger Straße. Neben den 14 Klassenzimmern gibt es drei Gruppenarbeitsräume, Lehrerzimmer und alles, was sonst noch benötigt wird. Eingezogen sind die Jahrgänge neun und zehn sowie zwei achte Klassen. „Es ist eine wahnsinnige Erleichterung, nicht mehr täglich den Standort wechseln zu müssen“, sagt die Didaktische Leiterin Antje Gause. Nun könnten die Lehrer ihre pädagogische Arbeit wieder in vollem Umfang leisten und seien erreichbar.

„Wir waren aufgrund zeitlicher Nöte dazu gezwungen, eine mobile Lösung zu schaffen“, sagt Andreas Tensfeldt, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement der Stadt. Die Mobilbauten seien für fünf Jahre ausgelegt. In dieser Zeit soll auch der Neubau fertig sein – aktuell läuft die erste Phase der Ausschreibung.

Im September 2019 wurde mit der Gründung am Brendelweg begonnen. In den angelieferten Containern waren bereits Fußboden, Decke, Wände, Heizkörper und Fenster vorhanden. „Die meiste Zeit hat der Innenausbau gekostet“, sagt Tensfeldt. Dazu zählten die Verbindungen der Container mit entsprechender Wärmedämmung, Einbau von Heizrohren und Mobiliar.

Die Gesamtkosten für die Mobilbauten belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro für den Zeitraum von fünf Jahren. „Dazu zählen Auf- und Abbau, Miete sowie die technischen Voraussetzungen“, sagt Verwaltungsmitarbeiter Dieter Köhler. Die Räume bestehen aus zwei, drei oder vier Containern und sind zwischen 34 und 72 Quadratmetern groß.

Bei den Nutzern sind die Mobilbauten sehr gut angekommen. „Unsere Schüler freuen sich über die moderne Ausstattung und das neue Mobiliar“, sagt Lehrerin Birthe Müller-Behrens. Einzeltische und verschließbare Schränke seien ein „Luxus“. Ihre Kollegin Ilka Sanders schätzt die „helle und freundliche Lernatmosphäre“. In allen Klassenzimmern sind Beamer, Dokumentenkameras und Internetverbindung vorhanden. Die Schüler würden das als große Wertschätzung ansehen.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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