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NWZonline.de Region Delmenhorst

Wenn auch Gewerkschafter AfD wählen

08.08.2017

Delmenhorst /Oldenburg Nationalismus, Ausgrenzung von Schwächeren und starke Führungspersönlichkeiten sind stramm auf dem Vormarsch – anscheinend auch ganz besonders in Delmenhorst, das bei der Kommunalwahl im September mit 15,1 Prozent Stimmen für die AfD niedersachsenweit ganz vorne lag. „Das war ein Schock für uns, aber nicht so, dass wir’s uns gar nicht erklären könnten“, sagt der ehemalige DGB-Sekretär und jetzige Verdi-Fachbereichsleiter Oliver Barth. Geradezu „verheerend“ sei es allerdings, „dass auch Gewerkschafter die Tendenz haben, AfD zu wählen“. Und das sogar überdurchschnittlich häufig. Was ist da los?

DGB, Verdi und andere Gruppen haben jetzt unter dem Titel „Rechtspopulismus ins Abseits stellen!“ eine dreiteilige Veranstaltungsreihe konzipiert, die in Delmenhorst und Oldenburg stattfindet und bei der die AfD sowie der Fußball-Hooliganismus in den Fokus gerückt werden.

Beginn ist am Montag, 14. August, mit dem Vortrag „AfD – für oder gegen die lohnabhängige Bevölkerung?“ mit dem freien Journalisten und Verdi-Mitglied Stefan Dietl und Henning Waldeck, Auszubildender und im DGB-Stadtverband Delmenhorst aktiv. „Die AfD-Fraktion im Rat hält sich bei sozialen Anträgen sehr zurück“, lautet Waldecks Beobachtung. Der Vortrag mit Diskussion findet ab 19 Uhr in den Räumen des Türkischen Arbeitervereins, Louisenstraße 8, statt. Ein weiterer Vortrag mit Stefan Dietl sowie Mitgliedern des Offenen antifaschistischen Treffs Oldenburg, Titel „Die Sozialpolitik neu-rechter Parteien“, findet am Dienstag, 15. August, ab 18 Uhr in der Oldenburger Carl-von-Ossietzky-Universität, Raum A06 0-001, statt.

Um Rechtsextremismus und Fußball geht es in dem Vortrag „Kampf um die Kurve“ mit dem Fußball-Fankultur-Beobachter Pavel Brunßen und dem Rechtsextremismus-Experten Jan Krieger. Er findet am Donnerstag, 24. August, in der Awo-Begegnungsstätte Cramerstraße 193 statt, Beginn ist um 19 Uhr.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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