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NWZonline.de Region Delmenhorst

Planung: Dämpfer für türkischen Verein

12.04.2018

Delmenhorst Der Bau- und Planungsausschuss hat am Dienstag dem Delmenhorster Integrations- und Bildungsverein (DIBV) einen Dämpfer verpasst: Aus dem Plan, in einem dem Verein gehörenden Mehrzweckgebäude oben ein islamisches Ausbildungszentrum sowie Aufenthalts- und Schlafräume einzurichten und das Erdgeschoss an die Drogeriekette Rossmann zu vermieten, wird nichts, weil ein Drogeriemarkt an der Stelle dem Einzelhandelskonzept widersprechen würde.

Es handelt sich um das Gebäude zwischen Stadthofstraße und Nordenhamer Straße, in dem früher die „Neue Arbeit“, später ein Möbellager untergebracht waren. Der DIBV hatte die Immobilie im Zuge der Zwangsversteigerung nach der Insolvenz der „Neue Arbeit“ gekauft und damit große Pläne verbunden. Unterstützung erhielt der DIBV am Dienstag vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Pedro Benjamin Becerra. „Das sollten wir unbedingt befürworten“, sagte er.

Für den DIBV sprach Yusuf Alic, der die Überparteilichkeit und Gemeinnützigkeit des Vereins betonte. Der DIBV sei einer der ältesten Vereine, die in Delmenhorst von den so genannten Gastarbeitern gegründet wurde. „Wir leben hier und sind der Verfassung treu“, so Alic. „Wir wollen kein Geld von Ihnen, wir möchten nur, dass Sie uns keine Steine in den Weg legen.“

Alics Wunsch ging nicht in Erfüllung, weil das Gebäude außerhalb des Nahversorgungszentrums auf der anderen Straßenseite mit dem Inkoop-Markt und anderen Geschäften liegt. „Es ist eine räumliche Abgrenzung, die nicht willkürlich getroffen wurde“, so Stadtplanerin Elke Tewes-Meyerholz. Bedenken gebe es auch wegen des zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommens und der Verkehrsführung.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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