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NWZonline.de Region Delmenhorst

Politik: Schlagabtausch in der Markthalle

16.09.2017

Delmenhorst Auf dem Endspurt zur Bundestagswahl in der kommenden Woche haben sich die Direktkandidaten des Wahlkreises 28 in der Delmenhorster Markthalle zu einer Podiumsdiskussion getroffen. Die sieben Politiker nutzten die Gelegenheit, um zu verschiedenen politischen Themen Stellung zu beziehen und so um die Gunst der Wähler zu wetteifern.

Diskutiert wurden auch die Themen Infrastruktur, Umweltpolitik, innere Sicherheit und Bildung. In der Diskussion zeigte sich deutlich, dass die Einzelpositionen der Kandidaten zum Teil stark voneinander abweichen.

Im Bereich Infrastruktur wurden die beiden Großprojekte Bundesstraße 212 und die „Küstenautobahn“ 20 diskutiert. Astrid Grotelüschen (CDU) sprach sich deutlich für beide Projekte aus. Zustimmung erhielt sie von Christian Dürr (FDP), der den Bedarf sieht, den ländlich geprägten Raum Wesermarsch besser anzubinden.

Gegenwind gab es von Christina-Johanne Schröder (Grüne), die forderte, eine Neubewertung der Projekte in Hinblick auf den Mobilitätswandel in Richtung E-Mobilität und autonomes Fahren vorzunehmen. Manuel Paschke (Die Linke) betonte, dass vor allem der Güterverkehr über Schienennetze abgewickelt werden müsse, um Straßen zu entlasten.

Beim Thema Umwelt bemängelte Schröder, zu hohe Emissionswerte. „Kohlestrom blockiert die Netze und Autos mit Verbrennungsmotoren nehmen einen zu großen Anteil auf den Straßen ein, das müssen wir ändern“, forderte sie. Von einem Scheitern der Energiewende sprach Christian Dürr, der betonte, dass sich Emissionen in Deutschland immer noch auf dem Niveau des Jahres 2000 befinden. Susanne Mittag (SPD) widersprach und führte an, dass nach dem Atomausstieg, wie oft prognostiziert, die Lichter nicht ausgegangen seien und auch die Netzstabilität nach dem Umstieg auf erneuerbare Energien gewährleistet werden könne. Herbert Sobierei (AfD) forderte, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern – gerade um die Netzstabilität zu gewährleisten.

Dieter Holsten (Freie Wähler) sprach sich dagegen für eine starke Förderung des Jugendsports aus. „Jugendliche lernen besonders in Vereinen demokratisches Denken und entwickeln so soziale Kompetenzen“, machte er seinen Standpunkt deutlich.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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