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NWZonline.de Region Delmenhorst

Abriss im Wollepark ist unter Dach und Fach

18.01.2019

Delmenhorst Nun ist es offiziell: Der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Delmenhorst hat in seiner ersten Sitzung des Jahres am Mittwoch beschlossen, dass die Stadt die Wohnblöcke 13 und 14 am Wollepark kaufen wird. Ende Dezember hatte das Landgericht Hannover entschieden, dass die Stadt Delmenhorst die beiden Wohnblöcke für eine Entschädigungssumme von 950 000 Euro zuzüglich Nebenkosten vom bisherigen Eigentümer erwerben dürfe.

„Wir sind froh, dass wir diese Blöcke bekommen haben“, sagte Oberbürgermeister Axel Jahnz am Donnerstag. Ziel sei nun, die beiden Wohnblöcke so schnell wie möglich abzureißen. Dies werde allerdings „unter Berücksichtigung der sozialen Belange“ erfolgen, wie Jahnz betonte. Block 14 ist derzeit noch bewohnt. Da diese Bewohner – rund 140 gemeldete Personen – in neuen Wohnungen untergebracht werden müssen und zudem ein Abrissunternehmen gefunden werden müsse, wird der Abriss „eher nicht mehr in diesem Jahr“ erfolgen, vermutet Jahnz.

Der Abriss der Blöcke 13 und 14 reihe sich ein in den geplanten Abriss des Blocks an der Westfalenstraße 8. „Es geht weiter auf dem Areal, und auch bei den Blöcken 11 und 12 bleiben wir am Ball“, sagte Jahnz. Dazu beriet sich eine Runde der Betroffenen – neben dem Oberbürgermeister die Stadtwerke und die entsprechenden Fachbereiche – am Donnerstag.

Im November 2017 hatte die Stadt die Gebäude für unbewohnbar erklärt – und würde sie gerne abreißen lassen. Die Eigentümer der Wohnungen, die teilweise im Ausland leben und schwer auffindbar sind, wollen die Gebäude jedoch sanieren. „Wie will man diese Gebäude wieder bewohnbar machen? Bis heute ist trotz Ankündigung durch den Hausverwalter nichts passiert“, ärgert sich Jahnz. Nun wolle er sich noch einmal ein Bild machen, denn „das jetzige ist kein schönes“.

Gleichwohl stellte Jahnz klar, dass nicht alles im Wollepark schlecht sei. „Wir möchten gezielt diese Häuser abreißen.“ Es gebe daneben aber „wunderbar besetzte“ Wohnblöcke in dem Quartier, bei denen kein Grund zum Abriss bestehe.

Lesen Sie auch: Wollepark ist „Nicht so schlecht hier, wie alle immer erzählen“

Eine Entscheidung über den geplanten Gemeinschaftsgarten in dem Quartier vertagte der Verwaltungsausschuss auf Empfehlung des Oberbürgermeisters auf die nächste Sitzung. Er wolle vermeiden, dass der Garten vor dem Abriss der Gebäude eingerichtet werde und dann womöglich durch Baufahrzeuge und Bauschutt gestört oder beschädigt werde: „Das wäre rausgeschmissenes Geld, und das möcht ich nicht. Man kann das später machen.“

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Nathalie Meng Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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