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NWZonline.de Region Delmenhorst

Sport im Stadtviertel

17.05.2019

Delmenhorst Was vor neun Jahren mit einer Gruppe im Bremer Stadtteil Osterholz-Tenever begann, hat sich als Vorzeigeprojekt bundesweit einen Namen gemacht und schwappt nach einjähriger Vorbereitungszeit nun auch nach Delmenhorst: Hood Training, eine Outdoorvariante von Krafttraining. Im Juni soll das Projekt in Delmenhorst anlaufen – und besonders Kinder und Jugendliche aus sozial belasteten Umfeldern langfristig fördern.

Oberbürgermeister Axel Jahnz freut sich, dass eine mobile Sportanlage künftig auch in Delmenhorst im Einsatz ist. „Es ist ein sensationelles Projekt, das ein weiterer Baustein in unserer Präventionsarbeit ist“, sagt Jahnz. Auf ihrem Weg in die erwachsene Selbstständig- und Mündigkeit begleitet das Projekt besonders Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, um sie in gesellschaftliche Prozesse zu integrieren.

Innerhalb von nur 20 bis 30 Minuten kann der sechs mal sechs Meter große Sportpark direkt vor Ort, vor den Wohnungen in den Delmenhorster Stadtvierteln aufgebaut werden – egal auf welchem Untergrund. Die Jugendlichen müssen somit nicht zur Freizeitmöglichkeit fahren, sondern diese kommt direkt zu ihnen vor die Haustür.

„Jungen und Mädchen können sich und ihre eigenen Grenzen spüren“, ist Saskia Kamp, Kreisgeschäftsführerin des Diakonischen Werkes und Projektpartnerin überzeugt. Die Streetworker sollen die ausgebildeten Trainer unterstützen. Überhaupt setzt der verantwortliche Kommunale Präventionsrat (KPR) bei dem Projekt auf eine Gemeinschaftsarbeit zwischen der Polizei und dem Förderverein der kommunalen Kriminalprävention in Delmenhorst. „Das Hood Training wird Delmenhorst sehr gut tun“, ist sich Ruth Steffens (KPR) sicher.

Die Finanzierung der mobilen Anlage aus Edelstahl wurde durch eine Spende der Bernd-und-Bärbel-Tönjes-Stiftung ermöglicht. Darüber hinaus hat das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Delmenhorst, das als Jugendforum im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ fungiert, dem Antrag auf Finanzierung der Honorare für die Hood Trainer bis Jahresende mit rund 10 535 Euro zugestimmt.

Im Herbst soll es dann einen ersten Ergebnisbericht zur Testphase geben. „Wenn es so läuft wie wir erwarten, wird die Politik es sicher in die Haushaltsplanungen für 2020 aufnehmen“, sagt Ruth Steffens. Marc Fucke, Mitarbeiter des Hood Trainings in Bremen, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir wollen uns langfristig und nachhaltig in Delmenhorst etablieren“, sagt er.

 Bereits am Tag der offenen Tür der Polizei an diesem Sonntag kann die mobile Anlage angeschaut werden. Ein erstes Show-Training findet im Rahmen des Wollepark-Sommerfestes am 25. Mai statt.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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