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NWZonline.de Region Delmenhorst

Restaurierung: Umbau der Stadtkirche schreitet voran

30.06.2020

Delmenhorst „Wir freuen uns, dass es voran geht“, sagt Pfarrer Thomas Meyer von der Stadtkirche in Delmenhorst. Vor allem deren Inneres ist eine große Baustelle. Denn die denkmalgeschützte Stadtkirche wird derzeit „restauriert, aber auch umgebaut“, sagt der zuständige Architekt Ejnar Tonndorf. Die letzte Restaurierung der Kirche, die im Jahr 1789 fertiggestellt wurde, sei etwa 50 Jahre her, seitdem habe sich Gottesdienst geändert.

Für die Umbauten musste die Kirche zunächst leergeräumt werden. „Das hat die Gemeinde gemacht“, erzählt Tonndorf. Die Orgel wurde eingepackt. Der Boden ist anschließend herausgenommen worden. Einige der Natursteinplatten hatten sich vollständig gelöst, erläutert Tonndorf den Vorgang. Denn am Boden soll im Großen und Ganzen nichts verändert werden, die Platten werden wieder neu verlegt.

Geändert hat sich allerdings bereits etwas an den Lichtverhältnissen: Die Oberlichter über den Türen, die im Rahmen der letzten Restaurierung verschlossen worden waren, wurden geöffnet. „Das tat dem Kirchenraum sehr gut“, freut sich Tonndorf.

Eine große Veränderung wird es auch im Altarraum geben: Die dort stehende Stele wird weichen. Sie verbleibt allerdings in der Kirche, an einem Standort im Inneren. „Sie ist zu 360 Grad gestaltet, man soll sie rundherum sehen“, erklärt Tonndorf die Versetzung. Die Umgestaltung des Altarraums wird durch das Einziehen einer neuen Wand etwas weiter im Kirchenraum ergänzt, davor soll frei im Raum ein großes Kreuz stehen. Passend dazu werden die beiden Gemälde der Kreuzigung und der Auferstehung, die auch vorher in der Kirche hingen, links und rechts vom Altarraum aufgehängt.

Die Kirche bekommt eine Brandmeldeanlage und neue lichttechnische Möglichkeiten. „Sie wird ja auch für Veranstaltungen genutzt“, sagt Tonndorf. Dennoch wird sich die Anzahl an Bänken deutlich reduzieren – auf acht pro Seite. „Mit den acht Reihen können wir die meisten Veranstaltungen abhalten“, sagt Pfarrer Meyer, ansonsten werde es eine zusätzliche Bestuhlung geben. Es sei deprimierend, wenn Sitzreihen leer seien. Durch weniger Bänke rücke die Gemeinde zusammen und er hoffe auf mehr Gemeinschaftsgefühl. Eine flexibel verrückbare Kanzel wird das neue Bild abrunden.

Jana Budde Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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