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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rollenspiel „dungeons & Dragons“: Delmenhorster entdecken Verliese und Drachen

04.03.2020

Delmenhorst Menschen, Zwerge, Elfen und Gnome schleichen durch ein dunkles Verlies. Bei jedem Schritt müssen sie vorsichtig sein, denn überall lauern Gefahren. Eine Tür geht auf – dahinter wartet ein feuerspeiender Drache, der einen Schatz bewacht. So ähnlich kann sich eine Szene im Fantasy-Rollenspiel „Dungeons & Dragons“, kurz D&D, abspielen. Mit Hilfe von Stift und Papier („Pen & Paper“) wird auf einem Spielbrett eine Fantasiewelt entdeckt.

Im Jugendhaus Sachsenstraße in Delmenhorst haben kreative Kinder und Jugendliche nun eigene Spielfiguren gebastelt und angemalt. „Wir haben Sets zusammengestellt, die hier ausgeliehen werden können“, sagt Sozialarbeiter Joshua Brand. Gemeinsam mit Jugendhaus-Mitarbeiter Michael Becker hat er das Projekt betreut. Mit kleinen Pinseln trugen die Kinder und Jugendlichen Acrylfarbe auf die Figuren auf. „Das ist schon eine schwierige Aufgabe. Dafür mussten sich die Kinder sehr konzentrieren“, sagt Becker.

An dem offenen Angebot konnten Interessierte jederzeit teilnehmen. „Es wurde sehr gut angenommen und war konstant voll. Jede einzelne Figur hat einiges an Zeit gefordert“, sagt Brand. Valentino (11), Finja (10), Angelo (13) und die anderen Kinder haben gerade die letzten Schliffe gesetzt. Rund 30 Figuren und passende Untergründe sind in Kleinarbeit entstanden.

Bei D&D schlüpfen die Mitspieler in die Rolle eines Charakters, treten gegen Monster an und erleben gemeinsam Abenteuer. Dabei sammeln sie Erfahrungspunkte, um Stufen aufzusteigen und mächtiger zu werden. Wenn die Spieler zum Beispiel angreifen oder klettern wollen, entscheidet ein „w20“-Würfel mit 20 Seiten über den Erfolg. Durch Boni oder Malusse aus den Eigenschaften des Charakters und Zaubersprüche („Buffs“) wird dieses Ergebnis erhöht oder verringert. Moderiert wird die Geschichte durch den Spielleiter, der die Teilnehmer durch die Welt führt und alle Nichtspieler-Charaktere verkörpert.

„Bei uns hat Joshua diese Rolle übernommen“, berichtet Angelo, dessen Oma in der Nachbarschaft wohnt. Bereits vor einem Jahr gab es die erste D&D-Gruppe im Jugendhaus. Die Mitarbeiter erklärten die Regeln und begeisterten die Kinder für das Spiel. Valentino war „gefühlt jeden Tag hier. Ich spiele mit verschiedenen Charakteren“, sagt der Elfjährige. Dagegen ist Finja eigentlich keine D&D-Spielerin, ihre bunten Figuren hat sie dennoch sofort ins Herz geschlossen: „Die Formen und Farben haben wir uns selbst ausgesucht. Am Ende sehen die Figuren richtig schön aus.“

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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