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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rechtzeitige Hilfe bei hohen Schulden

02.09.2019

Delmenhorst Wenn das Geld knapp ist und man mit jedem Cent rechnen muss, wachsen manchen Menschen die Schulden über den Kopf. Häufig kommt es dazu, dass Strom oder Gas abgestellt werden. Die Zahl der Stromabschaltungen lag laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur 2017 bundesweit bei mehr als 330 000. In Niedersachsen waren 25 680 Haushalte betroffen. Auch in Delmenhorst gibt es immer wieder schuldenbedingte Stromabschaltungen.

Institutionen, die helfen können, wie etwa die Schuldnerberatung, erfahren in der Regel erst davon, wenn die Sperre angekündigt wird. Daher hat sich auf Anregung des Stromspar-Check-Projektes im Regionalen Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ) ein Arbeitskreis gegründet: der Runde Tisch „Energiearmut“.

Beim ersten Treffen im Nachbarschaftsbüro Deichhorst waren einige Vertreterinnen und Vertreter Delmenhorster Institutionen und vom RUZ dabei: Jan Speer von den Stadtwerken Delmenhorst, Lothar Jänke vom Jobcenter, Gerd Gramberg vom Sozialamt der Stadt Delmenhorst, Stefan Ludwig von der GSG-Wohnungsbaugesellschaft, Reiner Fulst vom Bauverein, Claudia Schmoke-Dreyr von der Schuldnerberatung der „Paritätischen“, Ulf Moritz vom Stromspar-Check, Marina Becker-Kückens vom Umweltzentrum Hollen und Roswitha Ouedraogo vom Nachbarschaftsbüro Deichhorst. Auch die anderen Nachbarschaftbüros beteiligen sich am Runden Tisch, genauso wie der Seniorenbeirat und die Caritas, die der bundesweite Träger des Stromspar-Checks ist. Vertreten wurde die Caritas beim ersten Treffen durch Jürgen Königstein.

Den Gruppen ging es beim ersten Treffen zunächst darum, sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei stellten alle Beteiligten fest: Es gibt viele kurzfristig und langfristig wirkende Hilfsangebote für Menschen in Not. Aber den Hilfesuchenden sind diese häufig nicht bekannt und auch die Helfenden wissen zu wenig voneinander. So wurde der auf den ersten Blick erstaunliche Wunsch von der Schuldnerberatungsstelle geäußert, dass Sperren schneller angedroht werden sollten. Der Hintergrund dafür ist die Hoffnung, dass dann früher die Beratung in Anspruch genommen würde und sich nicht so große Schuldenberge auftürmen würden.

Aber vor allem waren sich alle einig, dass Strom- und Gassperren möglichst vermieden werden sollen. Ein nächsten Treffen des Runden Tisches ist für Mittwoch, 25. September geplant.

Der Koordinator ist Ulf Moritz vom Stromspar-Check am RUZ Hollen. Interessierte Gruppen, die beim Runden Tisch mitarbeiten wollen, können sich bei ihm melden, entweder telefonisch unter Telefon  0163/7429893 oder per Mail: u.moritz@ruzhollen.de.

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