DELMENHORST - Wenn Andreas Kutschenbauer am Mittwochmorgen zum ersten Mal in diesem Jahr sein Glühweinstübchen auf dem Weihnachtsmarkt öffnet, stehen die ersten Kunden schon wartend davor. Aber sie wollen noch gar keinen Glühwein, sondern zunächst nur den Becher, weiß Kutschenbauer. Denn die Weihnachtsmarktbecher, die es seit nunmehr 14 Jahren stets neu gestaltet gibt, haben bei vielen Bürgern inzwischen Kult-Status erreicht. Sogar Sammler in Amerika und Australien warten schon darauf, sagt Kutschenbauer nicht ohne Stolz.
Kein Bechermodell der vergangenen 14 Jahre gleicht dem anderen. Mal waren es normale Tassen, dann wieder umgedrehte Mützen oder auch Stiefel. In diesem Jahr hat sich wieder die traditionelle Becherform durchgesetzt, erzählte Kutschenbauer am Dienstag bei der offiziellen Vorstellung der neuen Becher durch das Stadtmarketing mit dessen Geschäftsführerin Birgit Lohstroh.
Neben Weihnachten ist in diesem Jahr auch das 750. Burgjubiläum ein Thema und deshalb ist Graf Gerd auf dem Becher abgebildet.
Um die Sammlerfreunde zufriedenzustellen ist auch 2009 die Auflage wieder auf 1500 Stück limitiert. Erhältlich sind die leeren Becher für zwei Euro pro Stück beim Stadtmartketing und gefüllt oder ungefüllt in Kutschenbauers Glühweinstübchen auf dem Weihnachtsmarkt.
Andreas Kutschenbauer rät allen Sammlern, sich möglichst frühzeitig einen Becher zu sichern. In den Vorjahren waren einige gegen Ende des Weihnachtsmarktes bereits ausverkauft. Wem ein Sammelobjekt fehlt, der hat die Chance, das Exemplar doch noch bei Andreas Kutschenbauer erstehen zu können. Er hat nach eigenen Angaben noch einige Tassen aus den Vorjahren im Lager.
NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zu den Weihnachtsmärkten im Oldenburger Land & Friesland
