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SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin ausschließen
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Umstrittener Bestsellerautor
SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin ausschließen

NWZonline.de Region Delmenhorst

Kleiner Hund wohl zum Sterben im Wald ausgesetzt

10.02.2018

Delmenhorst Ein Anruf erreichte die Tierschützer am Montagnachmittag. Ein Nachbar hatte im angrenzenden Waldstück ein Bellen gehört und das Gelände daraufhin untersucht. Tief im Wald an einen Baum angebunden fand er eine kleine Yorkshire-Mix Dame. „Wir waren total schockiert. Unser Hof befindet sich schließlich wenige hundert Meter entfernt“, berichtet Nadine Wessollek, Tierheimleiterin des Tierschutzhofs am Schillbrok. „Wenn sie nicht gefunden worden wäre, dann wäre sie nachts vermutlich erfroren.“ Wie lange sie dort schon ohne Futter, Wasser oder eine wärmende Decke angebunden war, sei unklar.

Sie war verstört und ängstlich, ließ sich aber nach einiger Zeit von einem Mitarbeiter des Tierschutzhofes an der Leine auf das Tierheimgelände begleiten. Dort kam die kleine Hundedame erstmal in einen beheizten Zwinger und wurde ausreichend versorgt. Der Tierarzt hat eine Blasenentzündung festgestellt und das Alter auf rund zwei Jahre geschätzt. Außerdem ist sie nicht gekennzeichnet.

Sie habe einen auffälligen Unterbiss und beherrsche keinerlei Grundkommandos. Sie trug ein rotes Hundegeschirr und eine schwarze Leine mit weißen Streifen.

Die Fundstelle war von der Straße nicht einsehbar, deshalb gehen die Tierschützer davon aus, dass die Hündin nicht gefunden werden sollte. Das Aussetzen eines Tieres ist kein Kavaliersdelikt. Deshalb wurde auch umgehend vom Tierschutzverein Delmenhorst Anzeige erstattet. „Wir wissen, dass oft menschliche Schicksale hinter solchen Taten stecken, können es aber auf keinen Fall tolerieren“, betont Wessollek. „Daher appellieren wir daran, sich in jedem Fall mit uns in Verbindung zu setzen, sollte man nicht mehr in der Lage sein, sich um sein Tier zu kümmern. Wir finden immer eine vernünftige Lösung für Tier und Mensch“.

Zunächst wird die kleine „Chuchu“, so wurde sie getauft, auf dem Hof bleiben und aufgepäppelt. Der TSV bittet derzeit von Vermittlungsanfragen abzusehen. Um Hinweise, wer die Eigentümer sein könnten, wird gebeten. Der Tierschutzverein ist erreichbar unter Telefon  04221 / 689 01 50.

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