Delmenhorst - Vor den Delmenhorster Soldaten der Streitkräftebasis liegen gefährliche Einsätze. Am Donnerstag wurden die Truppen feierlich verabschiedet. Das Logistikbataillon 161 wird für die NATO in Mazar-e Sharif in Afghanistan, am KFOR-Einsatz im Kosovo, im Nordirak und in Mali dienen.
„Es erfüllt uns mit Kraft und Stolz, dass Sie hier sind“, sagte Kommandeur Oberstleutnant Stephan Fey in Richtung der Gäste und Familienmitglieder bei seiner Ansprache. Vor den Soldaten lägen an ihren Einsatzorten große Herausforderungen. „Für mich war es großartig, Sie in der Ausbildung zu sehen und mit Ihnen ausgebildet zu werden.“ Mit Willenskraft und Professionalität würden die Soldaten an ihren Anforderungen wachsen. „Soldaten schätzen das Wort Zuhause. Ich freue mich, wenn wir alle hier – hoffentlich gesund – wieder antreten“, sagte Fey.
Auch Oberst Nikolaus Bretz, Kommandeur der mobilen Logistiktruppen, machte den Soldaten Mut. „Wir haben alles unternommen, um Sie bestmöglich auf Ihre Einsätze vorzubereiten.“ Die Truppe aus Delmenhorst sei im Kosovo das letzte Kontingent dieser Größe vor dem Abmarsch, bei dem sie anschließend behilflich sein werde. In Afghanistan hätte es erst vor kurzem Anschläge gegeben. „Verfallen Sie nicht in Routine, passen Sie auf sich auf, seien Sie vorsichtig und wachsam“, betonte Bretz.
Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz gab den Soldaten zwei Ortschilder mit nach Afghanistan und Kosovo und verbeugte sich tief vor den Soldaten. „Es liegt mir und den Bürgern und Bürgerinnen von Delmenhorst am Herzen, dass sie alle gesund zurück kommen.“ Er und die Stadt zollten ihnen größten Respekt und Achtung.
