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NWZonline.de Region Delmenhorst

Neue Regelung für Wohnungsvergabe?

06.06.2019

Delmenhorst Die neue halbe Stelle für die Themen Wohnraumförderung, Wohnungsbelegung und Wohnraumüberwachung war im Zuge der Haushaltsplanungen beschlossen worden. Am Dienstagabend beschäftigten sich die Mitglieder des Sozialausschusses im Delmenhorster Rathaus noch einmal ausführlich mit dem Thema Wohnen.

Ausschussvorsitzender Harald Groth (SPD) brachte alle Anwesenden auf den aktuellen Stand. „Von den rund 700 Sozialwohnungen werden bis 2030 etwa 250 ihre Bindung verlieren. Da muss dringend mit Eigentümern und Genossenschaften gesprochen werden, damit wir neue Absprachen treffen können.“ Das sei gewiss mühsam und aufwendig, aber dringend nötig. Der Fachbereichsleiter für Wohnen und Soziale Leistungen, Gerd Gramberg, mischte sich ein: „Das können wir mit der zusätzlichen halben Stelle nicht alles schaffen. Es sind dann zusammengerechnet immer noch nur 1,25 Stellen.“

In Kürze wird die halbe Stelle ausgeschrieben. Vielfältige Aufgaben sollen wahrgenommen werden: Beratung in Förderangelegenheiten, Schaffung von belegungs- und mietgebundenem Mietwohnraum, Modernisierung, Neubau, Mietbindungen im Bestand für Haushalte mit geringem Einkommen, Wohnberechtigungsscheine ausstellen oder Belegungsbindungen überwachen.

Groth betonte, dass die Zahl der Sozialwohnungen für Menschen mit Grundsicherung, Frührentner oder Studenten, die BaföG beziehen, immer weiter sinke. Sozialwohnungen seien in der Debatte klar von „preisgünstigem Wohnraum“ zu unterscheiden, so Groth im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Ausschuss merkte er an: „Als wir zuletzt über den Stellenplan gesprochen haben, hieß es, dass das zu schaffen sei.“ Dennoch waren sich die Ausschussmitglieder einig: Menschen mit Bedarf an Sozialwohnungen müssen auch eine Chance haben, eine solche Wohnung zu finden. Und damit es von solchen nicht immer weniger gebe, sei der nötige Mehraufwand enorm wichtig.

Andrea Lotsius (SPD) merkte an: „Der Bedarf hat sich wieder geändert. Eventuell müssen wir da in der Stellenbeschreibung noch einmal nachbessern.“ Dazu meldete sich Rudolf Mattern vom Fachbereich Jugend, Familie, Senioren und Soziales zu Wort: „Die Wohnungen müssen der Delmenhorster Bevölkerung zugute kommen. Vielleicht sollten wir den Ratsbeschluss mit der halben Stelle noch einmal überarbeiten.“

Groth schlug vor: „Wenn Sozialwohnungen frei werden, sollten den Vermietern direkt neue Vorschläge gemacht werden.“ Lotsius stimmte ihrem Parteikollegen zu: „Es macht ja auch keinen Sinn, die wenigen Wohnungen noch an Personen von außen zu vergeben, bevor die Delmenhorster versorgt sind.“ Auch Frauke Wöhler (CDU) befürwortete die Idee, Eigentümern bei Neuvermietung bis zu fünf Vorschläge zu unterbreiten.

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Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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