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NWZonline.de Region Delmenhorst

Besonders betroffen von Sekundärmigration

27.10.2017

Delmenhorst Die Stadt Delmenhorst kann in diesem und im kommenden Jahr mit insgesamt rund vier Millionen Euro aus dem „Soforthilfeprogramm Sekundärmigration“ der Landesregierung rechnen. Damit trägt Hannover der Tatsache Rechnung, dass die Stadt in besonderem Maß vom Zuzug Geflüchteter betroffen ist. Neben Delmenhorst profitieren die Städte Salzgitter und Wilhelmshaven von dem 20 Millionen Euro schweren Integrationsfonds. Für Salzgitter wurde zudem ein Erlass umgesetzt, der Flüchtlingen untersagt, ihren Wohnsitz in der Stadt zu nehmen – das sogenannte befristete Zuzugsverbot. Oberbürgermeister Axel Jahnz drängt beim Land darauf, das Zuzugsverbot auch für Delmenhorst in Kraft zu setzen, da die Kapazitäten erschöpft seien.

Wie die vom Innenministerium bereitgestellten Gelder eingesetzt werden können, war Thema im Ausschuss für Familie, Senioren und Soziales. Der Fachausschuss beschloss, zwei Millionen Euro für den Bau einer Kindertagesstätte im Bereich Düstern­ort/Brendel in der Moorkampstraße zu beantragen. Dort sollen zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen entstehen.

Im kommenden Jahr – dann stehen voraussichtlich 1,9 Millionen Euro zur Verfügung – soll das Geld laut Vorschlag der Verwaltung für Umbauarbeiten im Stadion (400 000 Euro), die Gemeinwesenarbeit in Stadtteiltreffs, die auf alle Stadtteile ausgedehnt werden soll (679 000 Euro), den Aufbau eines Integrationszentrums in der ehemaligen Fröbelschule unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (475 000 Euro), die Ausweitung der ambulanten Betreuung (294 000 Euro) und Fördermaßnahmen für Berufseinsteiger (225 000 Euro) eingesetzt werden. Jeweils ein Zehntel der erforderlichen Summen muss die Stadt selber tragen.

Am Donnerstag fand zu den vorgeschlagenen Maßnahmen ein Abstimmungsgespräch beim Innenministerium statt.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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