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NWZonline.de Region Delmenhorst

Inklusion ganzheitlich betrachten

28.12.2018

Delmenhorst Die Stadt Delmenhorst möchte die Inklusion von Menschen mit Behinderung vorantreiben – insbesondere die junger Menschen. Zum 1. Januar 2019 hat die Stadt die „Fachstelle Eingliederungshilfe für Menschen unter 18 Jahren“ neu geschaffen. Die Fachstelle ist ab Januar gemeinsam mit der Erziehungshilfe dem Fachdienst Allgemeiner Sozialer Dienst, Sachgebiet Erziehung und Teilhabe, zugeordnet.

Die Verwaltung verspricht sich dadurch umfassendere Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für unter 18-Jährige mit Inklusionsbedarf. Außerdem sollen Angebote zur Teilhabe für unter diese Gruppe verbessert werden.

Hilfe aus einer Hand

Ziel der organisatorischen Neuausrichtung sei es, alle Hilfen für beeinträchtigte Minderjährige unter einem Dach zu vereinen, sagt Olaf Meyer-Helfers, Leiter des Fachdienstes Allgemeiner Sozialer Dienst der Stadt Delmenhorst: „Wir wollen einen ganzheitlichen Blick dafür bekommen.“

Mit der neuen Fachstelle Eingliederungshilfe möchte die Stadt die individuelle Lebenslage der betroffenen Kinder und Jugendlichen in den Fokus rücken. Derzeit seien in Delmenhorst 350 Kinder und Jugendliche sozialleistungsberechtigt, die Leistungen richten sich danach, ob eine körperliche oder eine geistige Beeinträchtigung vorliegt. Für unter 18-Jährige mit seelischen Beeinträchtigungen ist das Jugendamt zuständig, für körperlich beeinträchtige Kinder und Jugendliche das Sozialamt. Es gebe aber auch Fälle, bei denen seelische und körperliche Beeinträchtigungen zusammen auftreten, sagt Meyer-Helfers.

In der neuen Fachstelle sollen nun in den drei Delmenhorster Großbezirken Teams aus mindestens einem sozialpädagogischen Mitarbeiter der Eingliederungshilfe und einem Erziehungshelfer aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst die Betroffenen und deren Eltern betreuen. Fragen im Grenzbereich zwischen verschiedenen Formen der individuellen Beeinträchtigung beziehungsweise des erzieherischen Unterstützungsbedarfs sollen somit einfacher geklärt werden.

Eltern können sich an einer, ihrem Wohnort am nächsten gelegenen Stelle über die Unterstützungsangebote vor Ort informieren und diese – etwa Familienhilfe, Einzelbetreuung oder einen Platz in der Integrationskita – dort beantragen.

Passgenau unterstützen

Somit soll eine möglichst passgenaue und bedarfsgerechte Unterstützung der einzelnen Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden. Dabei sollen die Tandems aus Eingliederungs- und Erziehungshelfer möglichst viele Lebensbereiche beachten, darunter Familie, Schule, Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen. „Wir wollen näher dran sein, früher greifen, und häufiger – nach Jugendamt-Standards alle sechs Monate – gemeinsam mit den Betroffenen nachschauen, welche Änderungen in welchem Umfang notwendig sind“, erhofft sich Meyer-Helfers von der neuen Fachstelle.

Nathalie Meng Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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